A Lifestreaming Workflow

A Lifestreaming Workflow

Lifestreaming Workflow

Steve Rubel stellt seine Arbeitswerkzeuge vor: Er unterteilt in Capture (Informationen aufnehmen), Process (verarbeiten) und Share and Connect (Teilen und Kommunizieren / N etzwerken).

Verschiedene Kommentare zeigen die Unterschiede und auch Schwierigkeiten, mit den verschiedenen Tools ein möglich einfaches Wissensmanagement zu gestalten.

lernundenter: Publizieren, Kommunizieren, Informationen sammeln und Teilen im Netz wird immer einfacher. Damit wachsen auch die verschiedenen Orten, wo man/frau ‹dabei› ist. Die Übersicht wird schwierig und vorallem die Entscheidung, mit welchen zu arbeiten, ist anspruchsvoll. Erst im Experimentieren werden Vernetzungen verschiedener Tools sichtbar. In diesem Post finde ich die dreiteilige Struktur hilfreich, sich einmal zu überlegen, welches Tool benütze ich wofür und wo gibt es Doppelspurigkeiten.

via Facebook - Jay Cross: Streams, not blogs? Auch Jay Cross überlegt sich:

Blogs are author-centric in a world that’s increasingly about relationships. Blogs are slanted toward me, me, me, me, me; the net is inexorably moving to us, us, us, us, us. Dialog trumps monolog.

Tag: persönliches Wissensmanagement

Creative Commons Search

Creative Commons Search

In einem einzigen Portal Musik, Fotos, Videos und andere Internetressourcen mit Creative Commons Lizenzen finden. Für Firefox-Surfer gibt es ein Tool für Creative Commons Search.

Kopfhörer

lernundenter: wir empfehlen die Videos mit Hintergrundinformationen zu Creative Commons.

Social bookmarking mit LinkARENA

LinkARENA

LinkArena ist kostenloser Bookmark-Manager und Suchmaschine. Zur Geschichte der LinkARENA gibt es einen Wikipedia-Eintrag: LinkArena

Das Projekt wurde Ende 2002 ursprünglich unter dem Namen ‹Favoriten-Web› veröffentlich, wurde jedoch im Mai 2004 in Linkarena umbenannt. Linkarena gilt somit als Pionier der deutschen Social Bookmarking-Anwendungen.

Die Zielsetzung von LinkArena ist hoch: Über LinkArena (wurde allerdings seit 2007 inhaltlich nicht angepasst).

Einige Merkmale: 

  • LinkArena ist eine deutschsprachige Community.
  • Die Gruppenfunktionalität ist derzeit noch nicht aktiv (25.5.2008).
  • Im Januar 2008 waren 20'000 Mitglieder registriert.
  • Die Betreiber loben LinkArena als sehr gut verlinkt.
  • Es gibt Charts. Dabei ist die Anzahl der Bookmarks eines Mitglieds ausschlaggebendes Kriterium.
  • UserInnen können ihre Bookmarks entweder mit Tags versorgen oder eigene thematische Linksammlungen (Unterordner) anlegen.
  • Dazu gibt es ein LinkArenaBlog mit mehreren Autoren.

Social bookmarking in Plain English

Social bookmarking in Plain English

von commoncraft. Social bookmarking - exemplarisch an del.icio.us erklärt und mit dem Nutzen für Lehrpersonen visualisiert.

lernundenter: empfehlenswert! kurz und prägnant, das Wichtigste (an drei Fingern aufgezählt).

Welcher Gedanke hinter den Paperworks (den kurzen Videos) steckt: Our Work

We are hired to produce videos that make complex ideas easier to understand. We focus on simplicity, creativity and clear explanations to create videos that stick.

Weitere Paperworks

Learning 2.0 - ein e-Book

Learning 2.0 e-Book - Free

every Student is a potential teacher in Learning 2.0 (S. 20)

Flickrverse

Jeff Thomas Cobb (mehr über ihn und seine ‹Mission to learn› im gleichnamigen Blog) offeriert ein umfassendes e-Book: ‹Learning 2.0 for Associations›.

Inhalte:

  • Unterschiede zwischen Learning 1.0, 1.5 und 2.0 (die Ziffern stammen aus der Software-Welt)
  • Bedeutung der Technologie bei der Entwicklung
  • Web 2.0-Anwendungen und deren Möglichkeiten, immer mit einem Beispiel: Podcasting, Blog, Videos, Photos und Präsentationen, virtuelle Welten (Beispiel second life), Social Bookmarking, Wikis und Social Networking
  • Schlussfolgerungen für Bildungspersonen. Hier nimmt er Bezug zu den Rollen von Lehrern (siehe in unserem früheren Beitrag Lernen in Netzwerken - veränderte Rollen der Lehrpersonen)
  • zahlreiche Links zu den verschiedenen Tools

Der Autor fordert auf zum Experimentieren (Links zu seinen eigenen Aktivitäten auf S. 76-78).

lernundenter: die Präsentation gibt einen Überblick auf Web 2.0-Anwendungen und deren Möglichkeiten. Der Autor nimmt Bezug auf die Implementation in Organisationen. Es eignet sich jedoch gut zum Einstieg für Einzelpersonen, User, Lehrende, Studierende usw. Die Präsentation ist formal ansprechend, einfach geschrieben. Die zahlreichen Links sind übersichtlich den Anwendungen (Podcasts, Social Bookmarking usw.) zugeordnet.

Bild: Flickrverse, Expanding Ever with New Galaxies Forming von cobalt123 repräsentierte (2005) Millionen der User-Verbindungen des Flickr-Netzwerkes.

Persönliches Wissensmanagement

Persönliches Wissensmanagement: Einführung und Denkanstöße (PDF 63 KB)

Vortrag von Gabi Reinmann an der AutoUni in Ingolstadt. Sie behandelt Fragen zu Wissen und Wissensmanagement erst theoretisch. Wie persönliches Wissensmanagement täglich aussehen kann, beschreibt sie kurz im Einstieg und anschliessend exemplarisch anhand eines Wissensarbeiters, des Lehrers Herrn Rau mit seinem Blog Lehrerzimmer.

In seinem Lehrerzimmerblog sammelt und kommentiert er Bücher, Comics, Bilder, Audios und Spiele. Er beschreibt neue Methoden und Materialien, die er in seinem Unterricht einsetzt oder ausprobieren will. Herr Rau berichtet in seinem Blog vom eigenen Unterricht, von Aktivitäten in der Schule, reflektiert darüber und kommt auch ins Gespräch: mit Kollegen, bisweilen auch mit Schülern und anderen interessierten Lehrerzimmerblog-Lesern.

Sie zeigt Beispiele aus dem Blog und bündelt seine Aktivitäten (im Konjunktiv) in:

  • Informationsmanagement
  • Beziehungsmanagement
  • Identitätsmanagement

Lehrerblogs wie das von Herrn Rau sind ein Beispiel für öffentlich sichtbares persönliches Wissensmanagement einer vergessenen Spezies von Wissensarbeitenden. In einem ersten Anlauf könnte man persönliches Wissensmanagement als die Summe von Informations-, Beziehungs- und Identitätsmanagement beschreiben.

Anschliessend beantwortet sie die Frage - welche Modellvorstellung steckt hinter dem Beispiel und wie lässt sie sich transferieren - indem sie ein Modell vorstellt (im realen Vortrag anscheinend abgebildet - fehlt jedoch im PDF. Es fehlen auch die Quellen). Sie stellt die Person ins Zentrum, dazu ihre Wissensumwelt (Personen oder Wissensträger, Wissensobjekte) und die Aktivität der Person in Interaktion mit der Wissensumwelt. Weiter geht es mit kognitiven, metakognitiven und emotional-motivationalen Basisprinzipien.

Wer braucht persönliches Wissensmanagement und was ist der Nutzen - hier verweilt Gabi Reinmann wieder bei den Knowledge Bloggern:

Blogs als Wissenswerkzeug par excellence und ein Garten für den Geist

und viele Besonderheiten von Blogs und Knowledge Bloggern. Hier macht sie auch einen Unterschied deutlich: Knowledge Blogger geben ihre Identität eher preis als andere Blogger.

lernundenter: Der Vortrag vermittelt theoretische Grundlagen und stellt den (Knowledge) Blog bildhaft als sehr geeignetes Instrument zum persönlichen Wissensmanagement vor. Diese Meinung teilen wir natürlich und empfehlen Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, den Beitrag und die angegebenen Knowledge Blogs.