Twitter im Unterricht 2
von academHacK. David Parry zweifelte einige Zeit über den Nutzen von Twitter. Erst der Artikel Clive Thompson on How Twitter Creates a Social Sixth Sense überzeugte ihn. Er experimentierte einige Monate. In diesem Posting beschreibt er, wie er mit Twitter im Unterricht arbeitet. Es begann mit einem erfolgreichen Experiment mit einer Klasse. In Twitter Away Your Weekend können Sie den Arbeitsauftrag an die Studierenden lesen. Seine Einsätze (stichwortartig übersetzt):
- Klassenchat : Die Kommunikation in und ausserhalb der Klasse nahm zu, verbesserte sich
- Gruppendynamik: Die Studierenden entwickelten einen ‹Sinn für einander ausserhalb des Schulraumes› mit den Effekten: mehr und respektvollere Kommunikation in der Klasse. Er lernte viel über das Leben der Studierenden, wo sie arbeiten. Twitter hat die Gruppendynamik positiv beeinflusst.
- den Puls der Welt spüren: mit der Public Timeline von Twitter (lernundenter: zwischendurch immer wieder die Seite aktualisieren).
- ein Wort verfolgen: z.B. einen Autor, ein Thema. Damit erhält man/frau alle Tweets, die diesen Begriff enthalten. einen Kongress / eine bestimmte Weiterbildung verfolgen: Informationen rund um den Begriff aktuell erhalten.
- Sofortiges Feedback: Mit Twitter auf dem Mobiltelefon ist Feedback schnell möglich: Nachfragen zwischen Studierenden oder zwischen Lehrer und Studierenden
- ExpertInnen zu einem bestimmten Unterrichtsthema, einer Arbeit, verfolgen: direkt mit Namen suchen.
- einer öffentlichen Person oder Institution folgen: Barack Obama, white house. lernundenter: BRLeuenberger (nicht aktualisiert).
- Grammatik: Die Kurzform von 140 erlaubten Zeichen erfordert Struktur und Verständlichkeit. Kommata spielen dabei eine wichtige Rolle. Beispiele für Haiku-Twitterer: Spenser23, Chris Twitery
- Öffentliches Notizbuch: Twitter eignet sich für den Austausch von kurzen Inspirationen, "laut denken", inspiriert werden von anderen - Creative Thinking.
- Geschichte weiter erzählen: eine Person beginnt eine Geschichte, die nächste Person schreibt weiter.
Anschliessend folgen viele Kommentare, Bestätigungen, eigene Beispiele, auch Kritik oder Fragezeichen zu Twitter im Unterricht.
lernundenter: Wie schon in How Twitter Creates a Social Sixth Sense beschrieben: Twitter ist experimentell. Nur wer selbst Twitter probiert, kann es für die eigenen Bedürfnisse beurteilen. Für den Austausch von Gedanken, Inspirationen, "laut denken" ist Twitter ideal, sowie auch für den Austausch von wichtigen Links, Ereignissen und Erfahrungen. Die Informationen sind immer aktuell und können mit dem Handy empfangen werden. Der Aufbau des Netzwerkes dauert einige Monate. Eine Bewertung ist erst danach "erlaubt". lernundenter macht den Test und geht mit http://twitter.com/rvoegtli auf die Suche nach Akteuren im Gesundheits- und Bildungsbereich.



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