Frailty als Teil des geriatrischen Assessments (PDF 1,09 MB)

lernundenter: Romana Lenzen-Grossimlinghaus beleuchtet Frailty nicht nur aus der ernährungsphysiologischen Sicht: Referat an der edi2009 (ernährung diätetik infusionstherapie). Die Autorin sieht Frailty als einen ganzheitlichen Prozess mit vielen Dimensionen. Lesenswert.

Einige Themen

  • Ursachen und Folgen der Sarkopenie im Alter
  • Definition (S. 3)
  • Frailty-Index nach Rockwood (S. 7)
  • Dimensionen der Gebrechlichkeit
  • Assessment: Definition, Ziele, Erfolge (Studienresultate) und Elemente des Assessments inklusive Beschreibung aller Tests
Die Autorin definiert Frailty als

multidimensionales Syndrom, gekennzeichnet durch Verlust von Anpassungsfähigkeit und funktioneller Reserve mit dem erhöhten Risiko für Pflegebedürftigkeit und Tod.

Sehr interessant sind die Dimensionen der Gebrechlichkeit (Frailty):

  • Gesundheit / Krankheit
  • Medikation
  • Ernährung / Gewicht
  • Mobilität / Kraft / Koordination
  • Selbsthilfefähigkeit
  • Kognition
  • Affekt
  • soziales Netz

Ziele des Geriatrischen Assessments

  • Verbesserung der diagnostischen Genauigkeit
  • Optimierung der medizinischen Behandlung
  • Verbesserung der FUnktionalität des Patienten
  • Erreichen und Erhalt grösstmöglicher Selbständigkeit
  • Steigerung der Lebensqualität
  • Verbesserung der PatientInnen-Versorgung
  • Vermeidung von Heimeinweisungen
  • Qualitätskontrolle
Zu Frailty siehe auch: Frailty in the elderly - the physical dimension und Gebrechlichkeit (Frailty)
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