Net Generation Learning - Teaching Homo Zappiens

Vortrag von Wim Veen am 7.5.2005, Technische Universität Delft. Inhalte: Eigenschaften der Netzgeneration, Definition Zapping, Unterschiede des Lernens zwischen Homo Zappiens und Homo Sapiens, Konsequenzen für die Bildung (dabei immer Vergleiche zwischen analogem und digitalem Lernen).

Einige Details:

Eigenschaften:

  • spielt gerne: spielen = lernen, kreiert Spiele
  • kommuniziert 24/7 (SMS, MSN, Skype, Chat)
  • integriert virtuelle und f2f-Freunde
  • kennt mehr URLs auswendig als irreguläre Verben
  • benützt Keywords und Tags
  • multitasking (gleichzeitig Musik hören, Freund anrufen, Aufgaben schreiben, surfen ...)
  • verarbeitet nonlineare Information

Wie sie gerne lernen:

  • mit forschungsorientiertem Zugang, mit Problemlösestrategien
  • lernen in Netzwerken, Communities: kollaboratives Lernen in Teams, in verschiedenen Rollen
  • experimentelles Lernen: keine Strafen
  • aktives Lernen: Wahlmöglichkeiten haben, handeln
  • Selbstorganisiertes Lernen: Ziele setzen
  • Wissen anderen weitergeben

Konsequenzen:

digitale Skills verlangen neues Unterrichtsdesign und Lernmaterial, das jederzeit zur Verfügung steht.

  • Ressourcen für individuelles Lernen bereit stellen
  • interdisziplinärer Zugang
  • Kollaboratives Lernen ermöglichen
  • Lernen in Interessengruppen
  • statt Zeiteinheiten von 45 Min. solche von 4 Stunden schaffen
  • Portfolio

lernundenter: ein Beispiel für eine gelungene Präsentation: visuell, wenig Text auf den einzelnen Seiten, illustriert, abwechslungsreich, einprägend und mit einem Abschlussstatement.