Pflegewissenschaft an Medizinischen Fakultäten
Pflegewissenschaft an Medizinischen Fakultäten - eine Notwendigkeit (PDF 460 KB)
Referat von Sabina de Geest PhD, RN, FAAN, FRCN, Institut für Pflegewissenschaft Basel und Prof. André P. Perruchoud am 21.11.2009 in Berlin.
Themen:
was erwartet uns?
- demografische Entwicklung mit immer mehr älteren Menschen
- steigende globale Krankheitsbelastung aufgrund chronischer Erkrankungen (eindrückliche Graphik auf Folie 5)
- 20/80 Dreieck: 80% = Fördern von Patientenmanagement, ADL/IADL, Stürze, Inkontinenz Selbstversorgung, Adhärenz, Patientenpräferenzen, Gesundheitskompetenz, Symptommanagement
- Mangel an Ärztinnen und Ärzten
Beitrag der Fakultäten
- Bologna echt implementieren, verschiedene Tracks, früher in die Praxis, Bachelor eine Chance, ein Abschluss
- Neue ‹Produkte› - neue akademische Berufe
Beitrag der Pflegewissenschaft
- Fokus ist die Praxis und die Front: chronisch Kranke und ihr Umfeld, Advanced Nursing Practice (ANP (Folie 15)
- Zusammenarbeit von ÄrztInnen und Advanced Practice Nurses: gleiche Kernkompetenzen aber spezifische Schwerpunkte, Interprofessionelle Ausbildung, Paradigma wechsel in den Curricula
- Folie 17: 5 Kernkompetenzen für Gesundheitsberufe: Patientenzentrierte Versorgung, Beteiligung und Zusammenarbeit, Qualitätsentwicklung, Informations-/Kommunikationstechnoogie, Public Health Perspektive für die Gesundheitsverdorgung der Bevölkerung (Chronische, geriatrische Krankheiten), Vorstellen von Studien zu Adhärenz
was tun wir?
- Bologna als eine Chance angehen, neuer Aufbau des Studiums, Bachelor als Abschluss
- Neue akademische Berufe, Pflegewissenschaft an den medizinischen Fakultäten etablieren
Weitere Schlagwörter: FAME (Federal Study of Adherence to Medications), geriatrische Syndrome, ADL/IADL Aktivitäten des täglichen Lebens / instrumentelle Aktivitäten des täglichen Lebens. Die Präsentation gibt es auch unter diesem Link.
lernundenter: interessantes Referat über die Wichtigkeit der zukünftigen Zusammenarbeit von ÄrzInnen und Pflegefachpersonen. Beeindruckt hat mich auch das 20/80 (siehe oben).
Es stellt sich die Frage, ob beim Mangel an ÄrztInnen auch der Mangel an Pflegefachpersonen thematisiert wurde?









