Informal Learning – the other 80%

Was wir lernen, lernen wir am häufigsten von anderen Menschen, Eltern, Grosseltern, Tanten, Onkeln, Brüdern Schwestern, FreundInnen, Gruppen, MentorInnen, KollegInnen, Mitarbeitenden, Nachbarn, von den Kindern. Manchmal lernen wir auch von Lehrern. Wir lernen in der Pause. Wir entdecken unseren Job durch informelles Lernen: beim Beobachten von Anderen, Gespräche, Frage stellen, Trial-and-error und bei Helpdesks.

Formales lernen - Schule, Workshops und Online-Events macht nur einen Anteil von 10-20% aus, was wir bei der Arbeit lernen.

Informelles Lernen ist wirksam, weil es persönlich ist. Der/die Lernende ist verantwortlich. Es ist real. Es ist natürliches Lernen. Es ist Situatives Lernen: dann, wenn es notwendig ist.

Der Artikel von Jay Cross (2003) in Internet Time Group beschreibt, was Informelles Lernen ist und wie es gefördert werden kann.

Lernende in der heutigen Welt sind gleichzeitig Student.innen, Publizist.innen und Designer. Er zitiert dazu sieben Fähigkeiten, welche Community-Bilder und Wissensdesigner (Lehrpersonen und Lernende) haben müssen: die 7 ‹Know› von Ted Kahn in Designing Virtual Communities for Creativity and Learning.

Er hat Ideen, wie wir die eigene Position im globalen Netz optimieren können: Find a connection.

Learning consists of making good connections. We are each our own sys admins.

Jay Cross beschreibt, dass wir am meisten lernen, wenn wir etwas anderes suchen. Wir können uns auch an Orte begeben, in denen solche ‹Lernunfälle›, beiläufiges Lernen, eher geschehen: Gruppen, Netzwerke.

Er vergleicht das Lernen von Novizen mit demjenigen von Experten.

Drei wichtige Punkte und konkrete Massnahmen für ArbeitgeberInnen, welche in informelles Lernen investieren möchten.

Anhang:

  • Sieben Lernprinzipien
  • Meta-Lernen - das eigene Lernen verbessern (als Beispiele dazu: Jay Cross' persönliche Praktiken.