eHealth Schweiz - wie weiter?
Die Strategie ‹eHealth Schweiz› für die Jahre 2007 bis 2015 ist genehmigt. Wie sie umgesetzt und wie die Sicherheitsstruktur aussehen wird, ist offen. Das 58-seitige Dokument PDF 2,9 MB liegt auf der Site des BAG - Bundesamtes für Gesundheitswesen zum Download bereit. Einige wichtige Inhalte:
- Definition, Ziele von eHealth (S. 7 in einer Grafik, übergeordnete Ziele S. 12) und Anwendungsbereiche
Definition:
Unter ‹eHealth› oder ‹Elektronischen Gesundheitsdiensten› versteht man den integrierten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zur Gestaltung, Unterstützung und Vernetzung aller Prozesse und Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gesundheitswesen.
- Drei Handlungsfelder:
Jedes Handlungsfeld wird erklärt. Ein wichtiges Ziel im Bereich ‹Online-Dienste› ist Gesundheitskompetenz und Gesundheitsförderung. Dazu gehört als Massnahme das Bereitstellen von verifizierten Gesundheitsinformationen im Internet, das Gesundheitsportal (analog dazu das EU-Gesundheitsportal).
- Die Versicherungskarte (für 2009 vorgesehen) ist der Türöffner für weitere Dienste wie E-Abrechnung, E-Rezept, E-Überweisung, Telemedizin und als Endziel (2015) das E-Patientendossier
- Umgang mit Risiken wie Datenschutz und Datensicherheit, Umfang und Richtigkeit der Daten, Selbsttherapie, Umgang mit dem persönlichen Patientendossier, Kostentreiber, für viele Menschen nicht nachvollziehbarer Nutzen.
- Kosten und Nutzen von eHealth
- Anhang 1: Die Roadmap, Zeitplan für die drei Handlungsfelder
- Anhang 3 S. 54 bis S. 57: Begriffe und Definitionen
lernundenter: Noch ist wenig konkret. Doch dieses Dossier zeigt die Komplexität von eHealth, für Gesundheitsfachleute eine wichtige Einstiegs-Lektüre. Das Glossar im Anhang 3 ist hilfreich für Fachleute und Laien.




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