Game Based Learning

histucation

histucation setzt sich aus dem englischen Wort ‹history› (deu: Geschichte) und dem Wort ‹education› (deu: Bildung) zusammen!

Jonas Wegener geht es in seinem Blog ‹um neue (geschichtsdidaktische) Medien und deren Einsatz in Schule und Universität›: ein Blog zum Thema Game Based Learning.

lernundenter: sehr interessant für Bildungspersonen, Eltern. Es gibt Videos, Berichte aus Tagungen, 90 Beiträge zu seriösen Games , differenziert, empfehlenswert.

Games and Culture

Das Spielen erfordert viel Arbeit. Aber wenn wir die Arbeit als Spiel empfinden, dann ist sie keine Arbeit mehr. Ein Spiel ist ein Spiel.

Aus: ‹Der leere Raum› von Peter Brook

Über ‹New Learning Environments for the 21st. Century›, beschrieben im Beitrag Neue Lernumgebungen für neue LernerInnen, bin ich auf die folgende Arbeit von John Seely Brown und Douglas Thomas gestossen. Sie beschreibt, was ‹MMOGs› (Massively Multiplayer Online Games) sind und warum sie für die Bildung von Bedeutung sind.

Games and Culture

The Play of Imagination: Extending the Literary Mind von Douglas Thomas und John Seely Brown (2007), University of Southern California, Los Angeles, auf SAGEJOURNALSonline.

Die Arbeit bringt ‹MMOGs› dem Lesenden näher, fokussiert Lernen im Spiel und dessen Bedeutung für das Lernen im 21. Jahrhundert. Er erzählt die Entwicklung der Online-Spiele in den letzten Jahren und nimmt World of Warcraft als Beispiel. Die Autoren erklären den Begriff und die Funktionen von Guilds (Gilden) im Spiel. Sie beschreiben die drei Elemente:

  • Spieler (Avatars)
  • zu lösende Aufgaben
  • ein komplexes sozioökonomisches und kulturelles Netzwerk

SpielerInnen entwickeln darin eine flexible Haltung gegenüber Situationen in einer komplexen Welt.

Sie haben verschiedene Rollen, spielen in Gruppen. In einer erfolgreichen Gruppe reagieren die verschiedenen RollenträgerInnen als Einheit.

Unabhängig von der Verantwortlichkeit eines Spielers, muss er/sie konstante Bewusstheit gegenüber der Situation und der Rolle innerhalb der Gruppendynamik haben. Die Spieler können in keinem Moment andere Gruppenmitglieder, respektive den ständigen gegenseitigen Einfluss, ignorieren. Der Erfolg der Gruppe ist nicht abhängig von einer Person, einem Charakter, sondern von den Beiträgen, von der koordinierten Anstrengung.

Die Autoren vergleichen das Agieren der SpielerInnen mit dem Theater und zitieren den Regisseur Peter Brook in ‹Der leere Raum›:

ein Ensemble führt SpielerInnen zu dem Punkt, an welchem, wenn ein Spieler etwas Unerwartetes aber Richtiges tut, das von Anderen aufgenommen und weitergeführt wird. Spieler reagieren dann aus Instinkt und Rhythmus, mehr als aus dem Intellekt.

Daraus entstehen Momente der gemeinsamen Freude, des Staunens. Diese Momente sind die mächtigsten Lernerfahrungen: Sie laden zu Reflexion ein und führen zu Synergie und Imagination. Die Kombination von Tätigkeit und Imagination führt nach der Meinung der Autoren zu innovativem Denken (innovative Thinking).

Die SpielerInnen lernen voneinander und entwickeln möglicherweise starke soziale Bindungen innerhalb der Gruppe.

Weitere Inhalte sind:

  • Begriff Collateral Learning
  • Definition von Lernen von Dewey
  • Metaphern und Imagination
  • Conceptional Blending
  • erwähnt: Piaget, Vygotsky und Huizinga und deren Verständnis von Spiel

Tags: Kreation, Intuition, Imagination, Innovative Thinking, Game Based Learning

  • Definition Conceptional Blending in Wikipedia
  • Definition MMOG in Wikipedia
  • Definition Homo ludens und das Potential des Spiel in Wikipedia

Toxli: Umgang mit Gift - (k)ein Kinderspiel

Toxli

Toxli

Umgang mit Gift - (k)ein Kinderspiel

ein interaktives Online-Spiel zur Prävention von Unfällen für Kinder zwischen 3-7 Jahren (schweizerdeutsch gesprochen). Die Kinder sollen mit der Computermaus entweder ungefährliche Dinge berühren / gefährliche nicht berühren oder Türen schliessen, hinter denen sich giftige Gegenstände befinden. Sie erhalten sofort eine Rückmeldung.

Der Bildschirm ist aufgeteilt in einen Spielteil und in einen rechten Teil mit Erklärungen für die Eltern. Es gibt eine ausführliche Anleitung. Flash-Player ist notwendig.

Angeboten auf Schweizerisches Toxikologisches Informationszentrum STIZ

Hergestellt von: pnn ag: zertifitierte online fortbildung