Slow Blogging

I Am a Slow Blog

Gehen in Bex
Der Autor Chris Lott beschreibt die Kreation eines Blogbeitrags als

an opportunity for reflection and practice and, ultimately, mindful wandering? If we listen to our thinking, following the connections as they come and searching for the inclusions that feel right– and craft our words with intent– we are engaged in the best kind of creative activity.

In seiner Blogging-Praxis versucht er die Balance zwischen Link tauschenden, schnell geschriebenen Posts und längeren, persönlichen und detaillierten (some would say long-winded) Beiträgen: substantiell, in denen er die richtigen Fragen stellt und diese auch beantwortet. Er nennt solche Beiträge (wie auch in seinem anderen Blog Cosmopoetica) als eine Art ‹slow blogging›.

Seine Schlussgedanken:

Slow blogging is mindful wandering is meditative reflection is an attempt to face the fear, to take a stab at the heart, take responsibility and risk, and in the process create a gift of immense value to others, a manifestation of our particular truth.

lernundenter: ein höchst lesenswerter Beitrag zum Wert des Bloggens, ein Plädoyer für die Langsamkeit, für vertieftes Lernen und die Reflexion. Der Autor verlinkt während des Textes auf weitere sehr interessante Autoren und Beiträge. Einige Beispiele:

Tags: Schreiben, Kreativität

Blogsüchtig?

64%How Addicted to Blogging Are You?

 

64 % sind es bei mir - und bei Ihnen? In ein paar Minuten wissen Sie es mit mingle2.com.

via surfgarden.

Dort finden Sie sich auch in guter Gesellschaft mit anderen Bloggern und Bloggerinnen.

Blogstudie 2007

Blogstudie 2007

Informationssuche im Internet – Blogs als neues Recherchetool (Ergebnisbericht).

Die Uni Leipzig hat in Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com über 600 Internetnutzer in Deutschland zum Thema Weblogs befragt. Die Online-Umfrage zeigt: Blognutzer sind ‹investigative Multiplikatoren›, es gibt fünf Typen von Blognutzern, Weblogs sind wichtige Impulsgeber für neue Ideen und die Meinungsbildung, aber schwer auffindbar.

lernundenter: Es wurden bereits geübte BlogbenutzerInnen befragt. Die Studie beschreibt Gründe für die Blognutzung, Motive und stellt eine Typologie der Blognutzer in Deutschland auf:
  • Selbstdarsteller
  • Informationssucher
  • Aktive Konsumenten
  • Wissensdurstige
  • Social Networker

Blognutzer sind:
mehrheitlich investigative Multiplikatoren - Konsumenten, die mehr wissen wollen, Informationen aktiv weitergeben und gut vernetzt sind.
Die Studie als PDF

via: education & media

Was ein "Carnival" mit Pflege zu tun hat

Genetics Interview #27: Kim McAllister of Emergiblog:

Was PatientInnen über Nurses wissen müssen und 5 Tipps zur Ermutigung von Health Professionals Bloggers:

1. Warte nicht, bis die Leser zu Dir kommen. Mache Dich selbst sichtbar.
2. Nimm an allen Carnivals und *Grand Rounds oder **Change of Shifts teil.
3. Offeriere selbst ein Carnival oder Grand Rounds.
4. Lese andere Blogs. Kommentiere in Blogs. Leute werden kommen, die Kommentare zu lesen.
5. Wenn Dir ein Blog gefällt, setze einen Link dazu.

Was ist ein BlogCarnival?

Definiert (englisch) in den FAQs von BlogCarnival
A Blog Carnival is a particular kind of blog community. There are many kinds of blogs, and they contain articles on many kinds of topics. Blog Carnivals typically collect together links pointing to blog articles on a particular topic. A Blog Carnival is like a magazine. It has a title, a topic, editors, contributors, and an audience. Editions of the carnival typically come out on a regular basis (e.g. every monday, or on the first of the month). Each edition is a special blog article that consists of links to all the contributions that have been submitted, often with the editors opinions or remarks.

deutsch von Robert Basic in Blogspecials helfen unbekannten Blogs weiter:
Ein Blogger gibt ein Thema vor, andere Blogger erstellen dazu ihren Beitrag und auf dem Startblog (dem initiierenden Blog) werden die Einzelartikel angeteasert zusammengetragen.

* Grand Rounds ist ein Synonym für Carnival

** Change of Shift ist der BlogCarnival von Emergiblog.
Details dazu:

Blogs in der Pflegeausbildung

The Potential Use of Blogs in Nursing Education

von Margaret Maag EdD, RN (Registered Nurse) auf Medscape

Ein ausgezeichneter und differenzierter Artikel mit zunächst allgemeinen Informationen zum Bloggen. Zu Blogs in der Bildung nennt die Autorin sehr viele Quellen und erwähnt Studien.

Beim Schwerpunkt Blogs in der Pflegeausbildung zählt sie Lernmöglichkeiten auf:
  • Schreibfähigkeiten werden gefördert (sehr wichtig in der Pflege für die Dokumentation der Pflege = Evidenzbasierte Pflege)
  • sozialer Dialog: StudentInnen lesen Blogs der Peers und geben sich gegenseitig Feedback
  • Wissenskonstruktion und Wissensmanagement
  • Reflexionen zum Lernen oder zur Pflege
  • Reflexion von klinischen Situationen wie z.B. Kommunikation mit PatientInnen oder Kommunikation in Teams. Dabei können einzelne Blogs passwortgeschützt sein
  • Vorbereitung auf Examen: Examensfragen und Lernkontrollen, Diskussion von Examensfragen ermöglichen
  • Pflegesituationen im Blog simulieren und diskutieren
  • Pool für Fallstudien und andere Arbeiten
  • und natürlich Internetressourcen zu den Lernthemen

lernundenter: der Artikel gibt LehrerInnen viele Ideen zum Einsatz von Blogs in der Pflegeausbildung und zum eigenen Lernen mit Blogs (Feeds lesen). Der Artikel wurde 2005 geschrieben, ist jedoch für die Pflege immer noch aktuell. Er ist mit vielen Print- und Online-Quellen dokumentiert.
Um den Artikel zu lesen, müssen Sie sich registrieren (gratis).

Weitere Ideen zum Einsatz von Blogs in der Pflegeausbildung in unserem Dossier ‹Lernen und Lehren mit Weblogs› Blogs in der Bildung

in eigener Sache

200 Posts simple lernundenter

200 Posts simple lernundenter

200 mal haben wir gepostet und wie geht es weiter?

Analysten prophezeihen: Es gibt 200 Millionen Blogs, welche nicht mehr aktualisiert werden.
Gartner Analyst Daryl Plummer sagt:
those who loved blogging were committed to keeping it up, while others had become bored and moved on.

gelesen in: 100 things we didn't know last year unter 2.
Details

Wir gehören zu den ersten (fett) :-). Bleiben Sie uns treu :-)

Weblog-Feedback

5 einfache Tipps für gutes Weblog-Feedback

bekannte Kommunikationsregeln angewandt für Kommentare in Weblogs.
Jörg Petermann beschreibt einige Feedbackregeln und ergänzt sie mit Erfahrungen aus seinem Blog.
Lesen Sie die Diskussion dazu und besuchen Sie seinen Blog einfach persönlich. Jörg Petermann findet immer wieder interessante Themen, und er fördert Reflexion und Kommunikation.

Sprache in Blogs - ein Projekt

Sprachliche und textuelle Aspekte in Weblogs. Ein internationales Projekt

mediensprache kündigt im aktuellen Newsletter ein 330-seitiges PDF zur Sprache in Weblogs an.

Aus der Site:
Ein zentrales Anliegen des Projektes "Sprachliche und textuelle Aspekte in Weblogs" im Jahr 2005 war es, eine sprach- und kulturübergreifende Studie zu textuellen und sprachlichen Aspekten der sehr jungen Kommunikationsform des 'Weblogging' bzw. 'Blogging' zu erstellen. So wurden neben deutschen auch chinesische, englische, italienische, polnische, portugiesische, russische, schwedische und spanische Weblogs analysiert und im Internet publiziert. Für seine/ihre Sprache hat jede Autorin/jeder Autor ein englischsprachiges Summary, eine landesspezifische Beschreibung der Blogosphäre, eine Korpusbeschreibung sowie eine hypertextuelle und sprachliche Analyse verfasst.

lernundenter: seit 1998 gibt es "networx" (Dossiers zu Sprache im Netz) zum Download - empfehlenswert! Allgemein ist "mediensprache" eine sehr lehrreiche Site zum Schreiben im Netz und zur Reflexion von Sprache.

Download des PDF: networx-46.pdf (3657 KB)
via: Newsletter mediensprache

Blogging Guide

Comprehensive Guide to a professional Blog Site: A WordPress Example

September 2005, PDF 1MB, 80 Seiten.

Das Dossier zeigt den Arbeits- und Lernprozess von Michael K. Bergman beim Aufbau seines Blogs AI3 Adaptive Information, Adaptive Innovation, Adaptive Infrastructure.
In der Einleitung beschreibt er zuerst seine Recherche nach anderen Guides und stellt seine Resultate vor.
Inhalte: Vorbereitungen - Entscheidung zu WordPress - Basics - Entwicklung und Tests, Layout, CSS-Tipps, Validieren, Organisation, Checklisten, Empfehlungen (Best Practices), Zeitaufwand, RSS, WYSIWYG-Editoren und sein Statement zum Bloggen.

Author’s Note: I am pleased to offer this comprehensive guide prepared from my "Preparing to Blog" series covering the first four months of learning in creating this AI3 blog site.

In this Guide you will find discussion of these useful topics:

  • How to choose blogging software and add-on tools

  • Taking control of the blogging process by hosting your own site

  • Getting your blog to display and perform right

  • Effective techniques for converting existing documents to your blog site HTML

  • Being efficient in posting, organizing and work-flowing to allow your diarist activities to flow naturally and productively

  • Keeping the blog site pump primed with fresh and relevant content.

Ethik beim Bloggen

EFF: Legal Guide for Bloggers
verschiedene Seiten auf 'EFF Electronic Frontier Foundation, Defending Freedom in the Digital World' informieren über Ethik beim Bloggen und Ethik allgemein im Netz.
EFF wurde 1990 gegründet, um (als erste Organisation im Zusammenhang mit neuen Technologien, Internet) die Rechte der Menschen zu denken, zu sprechen, Ideen, Gedanken auszutauschen zu schützen.

Beispiele (in der Form von FAQs): Schutz von Privatsphäre, geistigem Eigentum, Rechte und Pflichten im Journalismus.
lernundenter: Es geht weniger um Einengen von Freiheit als vielmehr um das möglichst beste Nützen der Technologien, des Webs.
via Rogers Blog: Weblog und Ethik

Die Diskussion wird auch in der Schweiz, in folgendem Protokoll emotional und eher wenig inhaltlich diskutiert: Ethik-Diskussion in der Schweizer Blogosphäre
lernundenter: es ist nie einfach, über Ethik zu diskutieren. Oder?
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