brain rules

brain rules

Logo brain rules
 

12 Principles for Surviving and Thriving at Work, Home and School. Autor: Dr. John J. Medina.

Die 12 Regeln und einige Stichworte:

  1. Bewegung fördert Hirnpotenzial
  2. Das Gehirn in Entwicklung
  3. Jedes Gehirn ist anders: wie differenziert die Aufnahme von visuellen Reizen im Hirn passiert, brain mapping
  4. Aufmerksamkeit - wir erinnern uns nicht an langweilige Dinge: 10-Minuten-Regel, Multitasking, Aufmerksamkeits-Systeme, Stellenwert von Emotionen
  5. Kurzzeitgedächtnis: wiederholen um zu erinnern
  6. Langzeitgedächtnis: sich erinnern zu wiederholen
  7. Schlaf - gut schlafen, gut denken: Nap, REM-Stufen
  8. Stress - gestresste Gehirne lernen nicht gleich: Stressarten, Wirkung.
  9. Lernen mit mehreren Sinnen (McGurk-Effekt, siehe McGurk-Effekt in Wikipedia)
  10. Sehen übertrumpft die anderen Sinne
  11. Männliche und weibliche Gehirne sind verschieden
  12. Wir sind kraftvolle und natürliche EntdeckerInnen

lernundenter: ‹brain rules› ermöglicht lernen mit mehreren Sinnen, nach Wunsch oder strukturiert: Einführungstext lesen - Grundlagentext - Kurzvideos ansehen und hören - zu jedem Kurzvideo lesen. Quellen werden angegeben und Details zu Studien genannt, visualisiert mit Bildern und vielen Grafiken. Zwischendurch kleine Tests.

Twitterhandbuch für Lehrpersonen

Twitter Handbook for Teachers

Twitternetzwerk
 

von Tomaz Lasic (Human - for Fellow Teachers) unter einer Creative Commons Lizenz anlässlich ‹The inaugural Twizza›. Inhalte:

  • Basics: erste Schritte
  • Vergleich mit dem Radio, ‹Tweets› (Substantiv und Verb). Mögliche Wirkungen von Tweets, wen folgen (Prinzip). Netzwerk.
    Quelle: Why Twitter
  • Wie Leute finden: http://search.twitter.com/ oder das Wiki Twitter4Teachers.
  • Twitter-Etiquette ist sehr wichtig.
    Quelle: The Ultimative Guide for Everything Twitter
  • 3 Ratschläge von Chris Betcher, eines Pädagogen von Sydney.
    1.: Twitter nicht bewerten vor dem Folgen von 40-50 Leuten über 6 Monate.
    2.: Bei der Auswahl die Biografie ansehen, eine Weile einlesen, nicht zu enge Auswahl treffen (z.B. nur Lehrpersonen).
    3.: Daran denken, was man/frau an wen/alle Leute schreibt. Differenzieren.
    Letzter Rat: mit einem Twitter-Client die Tweets organisieren.
    Zum Schluss: an die manchmal grosse Wichtigkeit scheinbar unwichtiger Nachrichten denken (Netzwerk).
    Quelle: Twitter is messy.
  • 9 Gründe, weshalb Lehrpersonen Twitter benützen sollten:
    Zusammen sind wir besser
    global oder lokal (Verständnis für Lehren und Lernen in anderen Ländern fördern)
    Selbstwahrnehmung und reflektive Praxis
    Ideen tauschen und qualifiziertes Feedback erhalten
    Professionalisierung
    Selbstdisziplin beim Kommunizieren in 140 Zeichen.
    Die Erfahrung mit Twitter ist so gut, wie das Netzwerk selbst ist.
    Quelle: Laura Walker Nine great reasons why teachers should use Twitter
  • Zum Abschluss eine besondere Auswahl an Ressourcen von Sue Waters.

online zum lesen oder zum Download (PDF 3,18 MB).

lernundenter: eine spannend Mischung zwischen eigenem Text und ausgewählten Ressourcen.

Twitter im Unterricht 2

Twitter for Academia

von academHacK. David Parry zweifelte einige Zeit über den Nutzen von Twitter. Erst der Artikel Clive Thompson on How Twitter Creates a Social Sixth Sense überzeugte ihn. Er experimentierte einige Monate. In diesem Posting beschreibt er, wie er mit Twitter im Unterricht arbeitet. Es begann mit einem erfolgreichen Experiment mit einer Klasse. In Twitter Away Your Weekend können Sie den Arbeitsauftrag an die Studierenden lesen. Seine Einsätze (stichwortartig übersetzt):

  • Klassenchat : Die Kommunikation in und ausserhalb der Klasse nahm zu, verbesserte sich
  • Gruppendynamik: Die Studierenden entwickelten einen ‹Sinn für einander ausserhalb des Schulraumes› mit den Effekten: mehr und respektvollere Kommunikation in der Klasse. Er lernte viel über das Leben der Studierenden, wo sie arbeiten. Twitter hat die Gruppendynamik positiv beeinflusst.
  • den Puls der Welt spüren: mit der Public Timeline von Twitter (lernundenter: zwischendurch immer wieder die Seite aktualisieren).
  • ein Wort verfolgen: z.B. einen Autor, ein Thema. Damit erhält man/frau alle Tweets, die diesen Begriff enthalten. einen Kongress / eine bestimmte Weiterbildung verfolgen: Informationen rund um den Begriff aktuell erhalten.
  • Sofortiges Feedback: Mit Twitter auf dem Mobiltelefon ist Feedback schnell möglich: Nachfragen zwischen Studierenden oder zwischen Lehrer und Studierenden
  • ExpertInnen zu einem bestimmten Unterrichtsthema, einer Arbeit, verfolgen: direkt mit Namen suchen.
  • einer öffentlichen Person oder Institution folgen: Barack Obama, white house. lernundenter: BRLeuenberger (nicht aktualisiert).
  • Grammatik: Die Kurzform von 140 erlaubten Zeichen erfordert Struktur und Verständlichkeit. Kommata spielen dabei eine wichtige Rolle. Beispiele für Haiku-Twitterer: Spenser23, Chris Twitery
  • Öffentliches Notizbuch: Twitter eignet sich für den Austausch von kurzen Inspirationen, "laut denken", inspiriert werden von anderen - Creative Thinking.
  • Geschichte weiter erzählen: eine Person beginnt eine Geschichte, die nächste Person schreibt weiter.

Anschliessend folgen viele Kommentare, Bestätigungen, eigene Beispiele, auch Kritik oder Fragezeichen zu Twitter im Unterricht.

lernundenter: Wie schon in How Twitter Creates a Social Sixth Sense beschrieben: Twitter ist experimentell. Nur wer selbst Twitter probiert, kann es für die eigenen Bedürfnisse beurteilen. Für den Austausch von Gedanken, Inspirationen, "laut denken" ist Twitter ideal, sowie auch für den Austausch von wichtigen Links, Ereignissen und Erfahrungen. Die Informationen sind immer aktuell und können mit dem Handy empfangen werden. Der Aufbau des Netzwerkes dauert einige Monate. Eine Bewertung ist erst danach "erlaubt". lernundenter macht den Test und geht mit http://twitter.com/rvoegtli auf die Suche nach Akteuren im Gesundheits- und Bildungsbereich.

Twitter im Unterricht 1

Twitter-Tool für Schule & Unterricht

von René Scheppler aus dem D21-Projektblog. Nach einer kurzen Vorstellung des Twitter-Tools ‹GroupTweet› und einer Beschreibung von Twitter stellt der Autor einige Ideen für Twitter im Unterricht vor. Anschliessend formuliert er Bedingungen wie offene Lernkultur, Kooperation.

lernundenter: Die Szenarien sind einfach realisierbar. Spannend ist die Diskussion nach dem Posting: Lehrpersonen berichten über ihre Erfahrungen mit Twitter, über Grenzen in Institutionen (Bereitschaft von Schulen oder zuviele Web2.0-Anwendungen von verschiedenen Lehrpersonen mit den gleichen Klassen). Wir lesen die Metapher für Twitter ‹Twitter ist eine Wolke› (aus Gretchenfrage 2.0: Wie hältst du's mit Twitter?). Verschiedene Lehr- und Lernverständnisse und das Engagement von Bildungsfachpersonen werden sichtbar. Also: unbedingt die verschiedenen Kommentare lesen. Deshalb aus den Kommentaren:

wwweblernen " Gretchenfrage 2.0: Wie hältst du's mit Twitter?

Twitter ist eine Wolke
 

Twitter ist anders. Twitter ist eine Wolke.

Martin Lindner beschreibt in diesem Posting Twitter anschaulich, vergleicht mit anderen Anwendungen und assoziiert frei: "Kernsätze aus dem grosses Murmeln an einer Party", "Andy Warhol". Dazu verlinkt er zu anderen Beiträgen.

Was bedeutet es also, wenn man Twitter in Lern-Szenarien “einsetzt”?[...]. Das bedeutet, damit experimentieren zu lassen, wie das ist, wenn in einer Wolke aus schnellen Mikro-Texten ständig kleine und kleinste Impulse sich ereignen, sich anstossen, und dabei kleine Kettenreaktionen ablaufen. Das erzeugt eine allgemeine Atmosphäre, in der Kommunikationen und Ideen passieren können.

lernundenter: Twitter gut erklärt. prägnant, zusätzlich interessant durch die Links.

Tags: Mikroweb, LiveWeb.

Rollen der Pflege heute und morgen

Rolle und Aufgabe von Pflegeexpertinnen in der Schweiz (PDF 734 KB)

Referat von Eva Cignacco, PhD, RM, Sabina De Geest, PhD, RN, FAAN, FRCN und Rebecca Spirig, PhD, RN, Institut für Pflegewissenschaft, Medizinische Fakultät, Universität Basel an der Internationalen Fachtagung, Advanced Nursing Practice in Lübeck 2008. Inhalte:

  • ANP-Ausbildung in der Schweiz
  • Beispiele erfolgreicher ANP-Projekte in der Schweiz
  • Wozu ANPs?
  • Treibende Kräfte zur Einrichtung von ANP

lernundenter empfiehlt das Referat: interessant, wichtig, aktuell, zukunftsgerichtet, gesellschaftspolitisch.

Tags: Demografie, Skill Mix, Berufspraxis

Initiative Against Pain

Initiative Against Pain

Logo P.A.I.N.
 

von der Firma Grünenthal zur Verfügung gestellt. Informationen für Fachpersonen (mit Registration) und ausführliche Patienteninformationen. Bei den PatientInneninformationen vermisse ich nichts, weder eine ganzheitliche Betrachtungsweise, noch eine differenzierte Beschreibung der Themen, die untereinander gut verlinkt sind. Informationssuchende finden weiterführende Links, Ansprechpersonen (spezielle Websites) und Tools wie z.B. die SMILEY-Skala, Schmerzskala für Kinder:

Smiley-Skala
 lernundenter: sehr empfehlenswert.

 

Blutdruck Info

Blutdruck Info

Informatives rund um den Blutdruck, ein Service von Bristol-Myers Squibb SA und sanofi-aventis. Diese Site bietet gut verständliche Information in Form von Text und Kurzvideos zu Anatomie/Physiologie, Blutdruckwerten, Symptomen, Risikofaktoren, Gefahren, Lebensstil, Therapietreue. Dazu offeriert Bristol-Myers Squibb SA einen SMS-Service, der an die Einnahme der Medikamente, Arzttermine oder an das Besorgen der Medikamente erinnert. Dazu braucht es eine Registration.

lernundenter: eine empfehlenswerte Site für die Patientenedukation und zur Selbstinformation für Betroffene oder Menschen ab 50 zur Prävention. Die Information ist etwas knapp für Menschen mit Interesse nach Hintergründen. Betroffene möchten sich z.B. häufig über Medikamentengruppen informieren). Dazu fehlen weiterführende Links.

Zum SMS-Service fehlen Antworten auf die Fragen:

  • Kommt der SMS-Service von Bristol-Myers Squibb SAG oder von einer lokalen Apotheke?
  • Ist er kostenlos?
  • Ist er an ein Medikament gebunden?
  • Weiss die Kundin, der Kunde, wie der Datenschutz gewährt wird?

Tags: Patientenedukation, Adhärenz, Adherence, Hypertonie, Prävention.

Erfahrene Pflegefachpersonen gesucht

Moderne Pflege braucht erfahrene Pflegefachpersonen (PDF 345KB)

‹Schaufenster› am SBK-Kongress 2008 von Monika Beck, MHSc.

Aus den Inhalten: Die demografische Entwicklung und die Notwendigkeit, ältere Pflegende und ihr Erfahrungswissen in der Pflege zu halten. Definition ‹erfahrene Pflegende›. Ein Blick auf die verschiedenen Generationen und ihre besonderen Merkmale. Merkmale der erfahrenen Pflegefachperson. Was ExpertInnen über erfahrene Pflegende sagen und kurze Portraits. Konsequenzen und Herausforderungen für das Management und konkrete Masnahmen. Rollen für erfahrene Pflegefachpersonen und die Wichtigkeit der Weiterbildung.

lernundenter: sehr interessant, konkret, ausführlich. Nach der Begründung eröffnen Literatur und Links die Präsentation. Darunter zwei weiterführende Online-Quellen:

Medien mit Creative Commons Lizenzen

30+ Places To Find Creative Commons Media

Creative Commons

Sitepoint beschreibt über 30 Websites, welche Medien mit Creative Commons Lizenzen zur Verfügung stellen. Sie sind gegliedert in Verschiedene, Audio, Bilder, Texte und Video.

lernundenter: Der Autor erklärt auch die Besonderheit von Creative Commons Lizenzen und worauf bei der Verwendung der Medien geachtet werden muss. Manche Quellen sind bekannt.  Für mich gibt es vor allem in der Sparte "Texte" einige interessante Entdeckungen zu machen.

"Sitepoint" ist allgemein eine empfehlenswerte Quelle mit fundierten Beiträgen und Tutorials zu Webdesign.