Datenbank: Innovationen in der Pflege

International Council of Nurses - Innovations Database

Der ICN International Council of Nurses stellt eine Datenbank zur Verfügung, in welche Pflegefachpersonen, ForscherInnen, Bildungspersonen, StudentInnen usw. weltweit eigene Innovationen eintragen oder nach Innovationen suchen können.

Der ICN ist nicht verantwortlich für die Qualität der Einträge. Es ist mehr als Forum gedacht, Innovationen zu verteilen und die Kommunikation über Innovationen in der Pflege zu fördern. Kriterien für die Aufnahme in die Datenbank unter ‹About the Innovations Database›.

Innovationen beginnen häufig mit einem Frust, einem Problem. So bei folgendem Beispiel in der Datenbank:

I simply got tired of looking for a patients eyeglasses/hearing aids/ and dentures when trying to set a patient up for meals. I did not appreciate the time and frustration involved in looking for these items nor the cost in time/money and effort in replacing them when they are lost. Family and staff and patients were frustrated at the frequency of loss as well as the increase fall risk when sensory items are not used. So I invented and patented a tray to hold these items so that they are visible and accessible at all times. The rule is the items are either on the patient or on the tray.

= Innovation #36 unter ‹Gerontology/Care of the Older Person›: ‹Tray Valet› - Behälter für die sichere Aufbewahrung von Brille, Hörhilfe und Zahnprothese in z.B. der Langzeitpflege. Dieses Hilfsmittel ist im Handel erhältlich bei Health Care Logistics.

Tags: Wissensmanagement, Innovationen, Knowledge Sharing, Pflege.

 

Erfahrene Pflegende - kostbare Teammitglieder

Erfahrene Pflegende - kostbare Teammitglieder

Führungspersonen erkennen die Wichtigkeit der älteren Mitarbeitenden und schaffen Bedingungen, damit diese ihr Potenzial nutzen können.

Die eintägige Weiterbildung des SBK (Schweizerischer Verband diplomierter Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) Sektion Bern spricht Pflegefachpersonen in leitender Funktion und Personalverantwortliche an.

Ziele:

Die Teilnehmenden

  • reflektieren und entkräften Mythen und Vorurteile über ältere Mitarbeitende
  • erkennen Ressourcen und Vorteile von älteren Mitarbeitenden
  • wissen, was sie beitragen können, um erfahrene Pflegende im Team zu halten
  • wissen, was sie unternehmen wollen, um ihre Arbeitsumgebung dafür zu sensibilisieren

Datum und Ort: 17.6.2009 in Bern 

 

älter werden im Pflegeberuf

Ein Jahrzent vor der Pensionierung

älter werden in der Pflege
Der SBK Sektion Bern (Schweizerischer Verband diplomierter Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) bietet am 9.12.2009 eine eintägige Weiterbildung zu diesem sehr wichtigen Thema an.

Mit zunehmender Berufserfahrung und im vorgerückten Lebensalter taucht vermehrt die Frage auf, ob und wie lange wir Pflegenden die Anforderungen im Beruf meistern werden. Was können wir dazu beitragen, dass das letzte Jahrzehnt im Berufsleben ebenso erfolgreich gelingt wie die bisherigen?

Inhalte- Physiologische, berufspolitische und persönliche Veränderung im Berufsalltag
- Veränderungskurve nach K. Burghardt
- Vorbilder und Zerrbilder
- Umsetzungsschritte mit persönlichem Mottolernundenter: die Weiterbildung ermöglicht das Kennenlernen eines Modelles und eine persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema. 

 

Links Patientenedukation

Im Rahmen einer Recherche zu ReferentInnen zum Thema ‹Patientenedukation› haben wir  eine Weiterbildung neuentdeckt. Für Lesefreudige gibt es ein (kostenpflichtiges) Themenheft auf Curanovis.

Weiterbildung der Universität Witten Herdecke. Die Ankündigung erfolgt mit der Definition von Patientenedukation:

Unter Patientenedukation versteht man die Information, Schulung und Beratung von Patienten und pflegebedürftigen Menschen im Krankenhaus und im häuslichen Bereich, Altenheimbewohnern, Angehörigen sowie von allen an Gesundheitsfragen interessierten Menschen. Dazu zählt die individuelle und bedürfnisorientierte Beratung, die zielorientierte, strukturierte und geplante Vermittlung von Wissen, die Bereitstellung und die Vermittlung des Umgangs mit verschiedenen Medien. Dies ist insbesondere zur Qualifikation für häusliche Schulungen und Schulungsaufgaben innerhalb von Diseasemanagement-Programmen (SGB X) relevant.

Themenheft (Fr. 35.00) auf ‹Curanovis› von Christine Vaterhaus-Buser, Analyse weitgehend evidenzbasierter Pflegefachliteratur: Was der Begriff Patientenedukation umfasst, wie sie umgesetzt werden kann und welche Wirkung sie hat.

lernundenter: leider gibt es online keinen Einblick auf die Inhalte des Themenheftes.

Pflege in generationenübergreifenden Teams

Bridging the Generation Gaps

ein eLearning-Kurs von Nurse.com.

Grobziel: Pflegenden Wissen zu vermitteln, welches ihnen ermöglicht, effektiver mit verschiedenen Generationen von KollegInnen zusammen zu arbeiten. Nach dem Kurs können Sie

  • Vorteile von intergenerativen Teams erklären
  • Unterschiede zwischen vier Generationen von Pflegefachpersonen beschreiben
  • erklären, wie Pflegefachpersonen verschiedener Generationen effektiver miteinander arbeiten können.

mit Beispielen aus der Praxis, einem Test, Podcast (aufgeteilt in zwei Teile), Print- und Onlinequellen (von denen allerdings die meisten nicht mehr zugänglich sind), Text für die Lektüre und für den Druck. Der Kurs ist gratis bis 31.12.2009.

lernundenter: nebenbei Englisch auffrischen. Der Podcast ist gut verständlich gesprochen. Gleichzeitig kann man/frau den Text mitlesen.

Nurse.com ist ein wichtiges amerikanisches Pflegeportal mit Zeitschriften, Chat, Blogs, Weiterbildung, Literatur, Jobsuche usw.. Die Kurse und Podcasts sind nicht immer gratis. Manchmal können die Kurse gratis absolviert, jedoch keine Tests gemacht werden.

Tags: lernen, Lernstile, Generation X, Y, Veteranen und BabyBoomer. Zusammenarbeit, Kommunikation. 

Internationaler Tag der Pflege

IND International Nurses Day - Internationaler Tag der Pflege 2009

IND International Nurses Day 2009

Der Internationale Tag der Pflege wird weltweit am 12. Mai, am Geburtstag von Florence Nightingale, gefeiert. Der Internationale Council of Nurses erinnert jedes Jahr mit der Produktion und Verteilung eines "IND Nurses Kit". Es enthält immer pädagogische und allgemein interessante Inhalte mit dem Ziel, dass es weltweit in Gesundheitsorganisationen, Pflegeverbänden, Schulen genutzt wird.

Dieses Jahr ist das Motto:

Nurses Leading Care Innovations

frei übersetzt: Pflegefachpersonen - federführend in Pflege-Innovationen

Inhalte:

  • Was ist Innovation?
  • Weshalb ist Innovation wichtig?
  • Innovation im Continuum der Pflege
  • Innovationen im Management und der Bildung (LFC: Leadership for Change)
  • Innovationen konkret: von der Innovation in die Praxis (mit dem Modell ‹How to spread good ideas›)
  • Pflegende als InnovatorInnen: Vergangenheit und Zukunft
Download IND Kit 2009 (PDF 439 KB)

lernundenter: Wie immer gibt es konkrete Beispiele (weltweit) und sehr interessante Ressourcen. Der Einbezug von Medien spielt eine wichtige Rolle. Da Innovationen an der Basis stattfinden, ist das diesjährige Thema nahe beim IND 2008 zu Primary Health Care: siehe newsletter lernundenter.

Mehr zu Florence Nightingale auf lernundenter: Links Geschichte der Pflege

International Nurses Day auf lernundenter 20082007

Muslimische Kulturen und Geschichte(n)

www.1001-idee.eu - Muslimische Kulturen und Geschichte(n)

222.1001-idee.eu - Muslimische Kulturen und Geschichte(n)
Aus der Einführung:

 

Mit der Website www.1001-idee.eu - Muslimische Kulturen und Geschichte(n) stellt das Georg-Eckert-Institut Materialien für den Unterricht zur Verfügung, die einen differenzierten Blick auf ein kontrovers diskutiertes und von der Tagespolitik beherrschtes Thema ermöglichen sollen. Die Website steht Lehrerinnen und Lehrern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kostenlos zur Verfügung und gestattet es ihnen, gemäss ihrer eigenen Bedürfnisse, darauf zuzugreifen und es im Unterricht oder zu dessen Vorbereitung zu nutzen.

Die Website will Lehrpersonal eine Handreichung sein, die neue Perspektiven auf die islamisch geprägte Welt eröffnet. Um die wissenschaftliche Verbürgtheit der Informationen zu gewährleisten, haben wir Nachwuchswissenschaftler an deutschen Universitäten und Forschungszentren engagiert, die sich umfassend mit Aspekten der islamischen Welt beschäftigen.

Themen sind: Politik, Sport, Bildung, Musik, Geschichte, Theater, Wirtschaft, Literatur, Alltag, Architektur, Recht, Kunst, Religion, Film, Reisen, Medien. Es gibt eine Einführung in das jeweilige Thema, Texte, Filme, Musik und Bildmaterial. Dazu didaktische Kommentare, Arbeitsblätter und ein Glossar.

lernundenter: Für Lehrpersonen sind die didaktischen Kommentare anregend und die Arbeitsblätter hilfreich. Das Angebot ist interessant und vielfältig. Um es erfassen zu können, man/frau muss sich überall durchklicken. Eine Sitemap wäre ideal. Praktisch ist die PDF-Funktion auf den Webseiten.

älter werden und gesund bleiben am Büroarbeitsplatz

Alles grau in grau? (PDF 809 KB)

‹Älter werdende Belegschaften und Büroarbeit› aus dem Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. 

SilverSurfer

Inhalte:

  • Demografischer Wandel und Arbeitsmarkt
  • Stärken und Schwächen älterer Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen
  • Fit bis zur Rente
  • Handlungsfelder Sicherheit und Gesundheit, Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung, Unternehmenskultur und Führung, Qualifikation, Weiterbildung und lebenslanges Lernen
  • Am Schluss: eine kleine Linkauswahl und Literatur.

lernundenter: verständlich, informativ und zusätzlich optisch ansprechend gemacht mit Tipps in den verschiedenen Kapiteln. Ausserdem eine Checkliste.

Vom Defizit- zum Kompetenzmodell

Vom Defizit– zum Kompetenzmodell (PDF 949 KB)

aufgebaut

‹Stärken älterer ArbeitnehmerInnen erkennen und fördern›, Präsentation von Prof. Dr. Juhani Ilmarinen, FIOH, Helsinki, Becker Stiftung, Tagung 18-19. April 2007 im Gustav Heinemann Haus Bonn.

Das Finnish Institute of Occupational Health unter der Leitung von Prof. Dr. Juhani Ilmarinen forscht seit 1981 zum Thema.

Inhalte: Forschungsresultate, Kompetenzen von älteren Mitarbeitenden, Zuwachs an Kompetenzen für Betriebe, Haus der Arbeitsfähigkeit, WAI (Work Ability Index), Forderungen.

Er fordert Reformen in Bezug auf Haltung, Management, Arbeit, Gesundheitsdienste und Zusammenarbeit)

  • Haltung gegenüber dem Alter verändern (neue Alterskultur)
  • Bewusstsein bei der Führung in altersbezogene Themen verbessern
  • flexible Arbeitsmöglichkeiten schaffen
  • Gesundheitsdienste nehmen sich der Bedürfnisse der älteren Mitarbeitenden an
  • horizontale und vertikale Kooperation zwischen den Akteuren verbessern

Er betont das Kapital älterer Mitarbeitenden auf (übersetzt):

Human capital:

  • Handlungskompetenz
  • Erfahrungswissen (tacit knowledge)
  • Kommunikationskompetenz
  • erfahrungsbasiertes Vertrauen, in unsicheren und wechselnden Umgebungen zu agieren

Structural capital:

  • vertraut mit der Organisationskultur
  • umfangreiches Verständnis betriebsspezifischer ICT-Infrastruktur
  • Kenntnis informeller Organisation und Beziehungen

Relational capital:

  • dichtes Kunden- und Zusammenarbeitsnetzwerk
  • vertieftes Verständnis der betriebswirtschaftlichen Umgebung

Wichtige Qualifikationsbereiche für Ältere sind:

  • Informations- und Kommunikationstechnologie: Grundkenntnisse einerseits und andererseits Spezialwissen auch über verschiedene EDV-Systeme zur Lösung anspruchsvoller Problemstellungen
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • Lernen und Aneignen von Neuem
  • Veränderungsbereitschaft
  • Teamfähigkeit
  • Interkulturelle Kompetenz
lernundenter: informativ, gut zusammengefasst, dazwischen humorvolle Bilder und Grafiken. Empfehlenswert für einen schnellen Überblick zum Thema.