z'Basel isch "Mäss"
Kalt und schön war es heute auf dem Münsterplatz
Basler Herbstmesse in Wikipedia
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Arztgeheimnis in der Psychiatrie
Podcast "Doppelpunkt" von Radio DRS, 1:35:33 auf dem Podcast-Verzeichnis "podcast.at". Die Sendung ist auf schweizerdeutsch.
Nur wenn der Patient es will, darf der Arzt mit den Angehörigen über die psychische Erkrankung sprechen. Oft beginnt für diese ein Rätseln: Was genau hat er oder sie? Wie kann ich helfen? Für Eltern und Partner ist dies eine schwierige Situation, zumal sie eine wichtige Rolle im Genesungsprozess des Patienten übernehmen müssen. Der behandelnde Arzt steht immer unter Schweigepflicht und darf, falls der volljährige Patient es so will, nichts über dessen Krankheit preisgeben. Wo und wann macht das Arztgeheimnis in der Psychiatrie Sinn? Eine Diskussion mit Betroffenen, Fachleuten und Hörern.
lernundenter: Das Gespräch beginnt mit Erfahrungen von Angehörigen einer akut psychisch erkrankten jungen Frau. Einige Themen: Wichtigkeit verständlicher und genügender Information, Wichtigkeit der Gesprächsführung allgemein und der sorgfältige Umgang mit Diagnosen. Sichtbar werden die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Gruppierungen an Information: Klinik, Selbsthilfegruppen, Konflikte in der Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den verschiedenen Gruppen.
Die Diskussion nach Fragen von Zuhörerinnen und Zuhörer zeigt am Schluss noch weitere Aspekte wie Datenschutz, gläserner Patient, Umgang der Versicherungen mit Daten der Patientinnen und Patienten. Eine empfehlenswerte Hörstunde.
Weitere Schlüsselwörter: Psychose, Urteilsfähigkeit, Beziehung, Kommunikation, Gesprächsführung, Stigmatisierung, Trialog, Selbsthilfegruppen, Entlassungsplanung, gläserner Patient, Podcast.
An welchem Tag wünsche ich Menschen anderer Religionen Neujahrsglück? Wie und wann gratuliere ich ihnen zu ihren wichtigsten Feiertagen?
Aus persönlichen Begegnungen mit Kolleg.innen aus anderen Religionen ist die Idee zu unseren neuen HotPotatoes gekommen:
Neujahr in verschiedenen Religionen
hohe Feiertage in verschiedenen Religionen
Neben den Fragen finden Sie wie immer Links als Hilfe beim Rätseln und für Vertiefungsmöglichkeiten.
Wir wuenschen Ihnen kontaktstiftende interkulturelle Begegnungen - real und virtuell:
Mehr dazu in Newsletters und Links transkulturell lernen
Kommentar der Autorin Paula:
a movie report on Florence Nightingale with credentials and backgrounds and a brief discussion about her environmental theory...
lernundenter: es ist vorstellbar, dass eine Pflegestudentin dieses Video kreierte - lustvolles Lernen :-). Die Auseinandersetzung mit dem Thema ist spürbar und nicht bloss ein Aneinanderreihen von Bildern. Ein sehenswertes Video angesichts der Auswahl von 121 Filmen, die häufig aus sich wiederholenden Bildern oder Teilsequenzen bestehen.
Ich habe allerdings nur etwa 10 Filme angesehen. Vielleicht finden Sie ebenfalls ein sehenswertes Video?
Nachtrag am 4.11.2008:
Die Autorin schrieb auf meine Anfrage:
i made this video for my report in one of my subjects in Masters of Science of Nursing...i'm currently pursuing my masters.. Its really a better medium for discussions...
an opportunity for reflection and practice and, ultimately, mindful wandering? If we listen to our thinking, following the connections as they come and searching for the inclusions that feel right– and craft our words with intent– we are engaged in the best kind of creative activity.
In seiner Blogging-Praxis versucht er die Balance zwischen Link tauschenden, schnell geschriebenen Posts und längeren, persönlichen und detaillierten (some would say long-winded) Beiträgen: substantiell, in denen er die richtigen Fragen stellt und diese auch beantwortet. Er nennt solche Beiträge (wie auch in seinem anderen Blog Cosmopoetica) als eine Art ‹slow blogging›.
Seine Schlussgedanken:
Slow blogging is mindful wandering is meditative reflection is an attempt to face the fear, to take a stab at the heart, take responsibility and risk, and in the process create a gift of immense value to others, a manifestation of our particular truth.
lernundenter: ein höchst lesenswerter Beitrag zum Wert des Bloggens, ein Plädoyer für die Langsamkeit, für vertieftes Lernen und die Reflexion. Der Autor verlinkt während des Textes auf weitere sehr interessante Autoren und Beiträge. Einige Beispiele:
Tags: Schreiben, Kreativität
Eine Entdeckung, die ich über iTunes gemacht habe:
Das Universitätsspital Basel bietet die Referate der ‹State of the Art Lectures MedArt 08 Basel› vom 23.6. bis 27.6.2008 als VideoPodcasts an. Viele Referenten stellen vielfältige Themen vor: vom Metabolischen Syndrom, über Psychose zu Raucherentwöhnung. Die Dauer ist durchschnittlich 20 Minuten.
Zielpublikum: Medizinische Fachpersonen.
Ansehen / Download:
lernundenter: ein sehr empfehlenswertes Angebot für Fachpersonen, die sich über aktuelle Themen in der Medizin informieren möchten. Auch die Vorträge der MedArt 07 stehen zur Verfügung.
Amazing Free e-Learning eBooks Collection
Eine visualisierte Sammlung von eBooks, nicht allein zu eLearning-Themen von ZaidLearn als SlideShare Version (60 Seiten PowerPoint) oder als PDF (46 MB) zum Download auf der Site Internet Archive.
lernundenter: sehr interessant. (Einige davon haben wir auch schon im Blog vorgestellt). Wer sich nicht durch die Präsentation klicken möchte, kann auch die 50 Lieblingsquellen des Autors ansehen.
Wenn Sie sich für den Download des PDFs entscheiden, werden Sie sicher auf ‹Internet Archive› verweilen und dort nach unterschiedlichsten Medien suchen mit Keywords, nach Stichworten von A-Z, in Sammlungen oder nach Sprachen. Sie können eigene eBooks uploaden: contribute your book
Online Literacy Is a Lesser Kind
Slow reading counterbalances Web skimming. Der Autor Mark Bauerlein bezieht sich zu Beginn auf Usertests von Jakob Nielsen zum Lesen am Bildschirm. Leserinnen und Leser scannen Text in Form des Buchstaben F: F-Shaped Pattern For Reading Web Content. Nielsen sagt dazu auch ‹F for fast› - F für schnell. Der Autor meint, diese und andere Studien würden erklären, wieso die Erwartungen an den Einsatz von Technologien in der Bildung nicht erfüllt wurden. Er berichtet unter anderem von wenig Erfolgen in den Schulzimmern, von SchülerInnen, die nicht mehr auswendig lernen (wozu - fragen sie) oder ohne das Internet keine Literaturrecherche durchführen können. Dann kommt, worum es ihm hauptsächlich geht:
Screen Scanning ist nur eine Art des Lesens.
Dort, wo er unterscheidet zwischen dem Lesen von einerseits Information und andererseits Gedichten, politischen Abhandlungen, Literatur, wo ‹slow reading› angesagt ist, wird es spannend. Die Lösung ist natürlich: Jedes Medium hat seine Stärke, das Web wie das Buch. Jakob Nielsen präzisiert diese Stärken. Der Autor plädiert für mehr Antagonisten des Webs. Bleistifte, Wandtafeln und Textbücher spielen immer noch eine wichtige Rolle. Er schliesst ab mit dem Satz:
Student need to decelerate, and they can't do it by themselves, especially if every inch of the campus in on the grid.
lernundenter: provokativer, lesenswerter und ungewohnter Artikel, wenn wir als Bildungsfachpersonen diese Kritik an den uns gewohnten ‹neuen› Medien lesen, denen wir viele positive Lernund Lehrerfahrungen verdanken. Auf Seite 3 - natürlich musste ich zum Lesen unbedingt den Text ausdrucken! - beschreibt er über mehrere Zeilen sehr schön, welche andere Art von Lesens eine Novelle z.B. verlangt. Ein Text zum Nachdenken und Diskutieren in einem LehrerInnenteam.
Zum Autor: Mark Bauerlein ist Professor an der Emory Universität. Sein letztes Buch The Dumbest Generation: How the Digital Age Stupefies Young Americans and Jeopardizes Our Future (Or, Don't Trust Anyone Under 30) erschien bei Jeremy P. Tarcher/Penguin im 2008.
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Tags: Lesen im Web, Digital Literacy, Medienkompetenz