Lernprogramm Kommunizieren

Multimediaprogramm Kommunikation

Kommunikations- und Konflikttraining im Rahmen der Lehreraus- und weiterbildung, entwickelt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Michelle und Nini im Gespräch vertieft

Die vier Themenbereiche:

1. Nachdenken über Kommunikation und Rhetorik

2. kommunikative Praxis in der Schule und praktische Rhetorik

3. Konflikte lernen, erkennen und analysieren

4. Konfliktbearbeitung und Konfliktlösung

Aus der Site:

Das Lernprogramm wendet sich an Lehramtsstudierende, Lehrer und Lehrerinnen, aber auch an jeden, der pädagogisches oder persönliches Interesse hat. Das Programm gliedert sich in die genannten 4 Teile und insgesamt 64 Lerneinheiten und Aufgaben.

Das Lernprogramm bietet ausführliche theoretische Hintergründe, Definitionen, Methoden, Vertiefungsmöglichkeiten, Videos und weiterführende Literatur.

lernundenter: ein reichhaltiges, innerhalb gut verlinktes und gut geführtes Lernprogramm, das viele Themen der Kommunikation (inklusive nonverbale Kommunikation) abdeckt. Die Übungen könnten interaktiver sein. Nicht alle Videos sind aussagekräftig.

Bild: Michelle und Nini im Gespräch vertieft von lazytom

englisch lernen in kleinen Häppchen

Thomas Schneider, der Webmaster von www.english-portal.com schreibt uns von seinen Online-Englischkursen:

‹höfliches› Englisch: die meistgebrauchten Ausdrücke. Sie sollen sich nach diesen kurzen Übungen in Ihrem privaten und beruflichen Sprachgebrauch sicherer fühlen.

Sammlung der am häufigsten falsch ausgesprochenen, verwechselten und falsch verwendeten Wörter.

verschiedene Übungen zu Alltagsthemen, Abkürzungen, verschiedenste Themen. 

lernundenter: uns gefallen die kurzen Quizzes in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Übungen lassen sich gut in Pausen über Mittag, am Abend vor dem Abschalten des PCs oder einfach zwischendurch machen. Sie können spontan überall einsteigen.

Transkulturelle Psychiatrie

Transkulturelle Psychiatrie

Seit wir auf den ersten Kongress in Transkultureller Psychiatrie hingewiesen haben, werden wir von Frau Dr. med. univ. Solmaz Golsabahi auf dem Laufenden gehalten.

"Transkulturelle Psychiatrie" erscheint neu und ausgebaut:

Ausser Informationen zu den verschiedenen Kongressen (es fehlen noch Inhalte) imponieren eine eindrückliche Linksammlung zu verschiedenen Themen, Publikationen zu transkultureller Pflege und interkulturelle Bildung in der Pflege, Zeitschriften, Bücher, Filmtitel.

Die Autorin ist offen für verschiedenste Quellen. Sie gehen über den Bereich Psychiatrie heraus und berücksichtigen transkulturelles Lernen gesamthaft. Frau Dr. Solmaz Golsabahi integrierte z.B. die Projektarbeit von Lernenden der Pflegeschule St. Clara in Basel ‹Muslime im Spital› (wir haben berichtet darüber im Dossier transkulturell lernen - transkulturell pflegen und begleiten).

lernundenter: wir empfehlen Berufsfachpersonen im Pflege- und Sozialbereich

Tags: Migration, transkulturell lernen, interkulturell lernen.

Berufspraktikum im Ausland

Euregio-Zertifikat

Berufspraktikum beim Nachbarn, Deutsch-Französisch-Schweizerische Oberrheinkonferenz - Conference Franco-Germano-Suisse du Rhin superieur.

Auszug aus der Begrüssungsseite:

Fit für Europa, Berufspraktikum beim Nachbarn: Euregio-Zertifikat

Europa wächst zusammen, so auch die drei Länder am Oberrhein. Wirtschaftsprozesse werden zunehmend international – deshalb werden interkulturelle Bildung und Qualifikationen immer wichtiger.

Fremdsprachenkenntnisse und Auslandserfahrungen sind dabei zu einem unverzichtbaren Bestandteil geworden. Darum bietet das Projekt ‹Euregio-Zertifikat› allen Auszubildenden und Berufsschülern aus der Oberrheinregion die Chance, während der Ausbildung ein mindestens vierwöchiges berufliches Auslandspraktikum zu absolvieren. Ziel des Projektes ist es, dass möglichst viele Auszubildende am Oberrhein berufliche Erfahrungen im grenznahen Ausland sammeln können und viele Ausbilder/innen durch die Teilnahme am Projekt interkulturell qualifiziert werden.

Wie weit (geographisch) das Projekt am Oberrhein möglich ist, ersieht man/frau gut auf der Karte. Die Site gibt es in deutsch und französisch.

lernundenter: ein zukunftsgerichtetes Angebot, sinnvoll auch für die Anwerbung von Auszubildenden und Studierenden der Sozialberufe.

Tags: transkulturell lernen, überfachliche Kompetenzen.

Gesundheit für Migranten und Migrantinnen in der Schweiz

migesplus

migesplus hat das Ziel, MigrantInnen in der Schweiz einen chancengleichen Zugang zu Gesundheitsinformationen zu ermöglichen. Sie sollen in ihrem verantwortungsbewussten, gesundheitsgerechten Verhalten gefördert und in der sachgerechten Nutzung des Gesundheitssystems unterstützt werden. migesplus bietet eine Übersicht der wichtigsten mehrsprachigen Broschüren, Videos und anderen Materialien mit Gesundheitsinformationen an.

Gesundheitsinformationen für die ganze Familie und für verschiedene Kulturen in der Schweiz

migesplus richtet sich an Fachpersonen aus dem Gesundheits-, Sozial- und Bildungsbereich, die mit MigrantInnen arbeiten. Durch den Einbezug des erhältlichen Informationsmaterials sollen deren Kompetenzen gegenüber der Migrationsbevölkerung erweitert und gestärkt werden.

migesplus leistet einen wertvollen Beitrag zur wirksamen Gesundheitsförderung der MigrantInnen in der Schweiz

Themenschwerpunkte:

Kind und Gesundheit, Frau und Gesundheit, Genuss und Sucht, Liebe und Sexualität, Psyche und Krise, Gesundheit und Prävention, Gesundheit und Versorgung

Beispiel eines Angebotes ist der Gesundheitwegweiser, eine Broschüre zum Download oder zum Bestellen übersetzt auf deutsch, japanisch, arabisch, türkisch, portugiesisch, tamilisch, albanisch, spanisch, englisch, französisch, farsi, russisch, somalisch,serbisch / kroatisch / bosnisch, vietnamesisch, urdu, thai

Der Gesundheitswegweiser soll in der Schweiz lebenden Menschen – insbesondere Migrantinnen und Migranten – helfen, sich im schweizerischen Gesundheitssystem zurecht zu finden. Er gibt Auskunft zur medizinischen Versorgung und erklärt wichtige Gesetze und Regelungen, wie die Kranken- oder Invalidenversicherung. Er erklärt die Spezialisierungen der FachärztInnen und gibt Informationen zu verschiedenen Fragen wie zum Beispiel Dolmetschen, Besuche im Spital, Geburt etc.

Und auch noch:

  • migesplus strebt die Einführung eines Qualitätssiegels für Informationsmaterialien im Bereich Migration und Gesundheit an.
  • Newsletter
  • Links zu Migration
  • die ganze Site ist deutsch, französisch und italienisch verfügbar

Bologna in Zeiten des Web 2.0

Bologna in Zeiten des Web 2.0: Assessment als Gestaltungsfaktor (Reinmann)

Arbeitsbericht 16 der Universität Augsburg Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät - Institut für Medien und Bildungstechnologie von Frau Prof. Dr. Gabi Reinmann.

Im Bericht (aus der Zusammenfassung zitiert)

sollen vor allem rhetorische (Schein-)Gefechte aufgedeckt und Begriffe entideologisiert werden. Anschliessend wird mit dem Assessment ein Thema aufgegriffen, das in der Hochschullehre wie auch in der Bologna- und Web 2.0-Diskussion erstaunlich stark vernachlässigt ist.

Zum ersten Ziel zwei Zitate von Frau Prof. Gabi Reinmann:

Zwar ist richtig, dass, wer heute studiert, zu den ‹digital natives› zählt, weil er mit digitalen Medien aufgewachsen ist und diese ganz selbstverständlich für Information und Kommunikation gebraucht. Aber: Weder spielt Web 2.0 eine so große Rolle bei jungen Onlinern wie oft behauptet oder vermutet, noch lassen sich Annahmen über Multitasking, Selbstorganisation, experimentelles Lernen und andere Eigenschaften der Netzgeneration bei uns feststellen, wie sie von amerikanischen Autoren wie Mark Prensky und Diana Oblinger postuliert werden (Prensky, 2005; Oblinger & Oblinger, 2005a und b).

Und auf S. 10:

Digitale Medien sind für die heute Studierenden Werkzeuge, die sie in ihr Informations- und Kommunikationsverhalten integriert haben; sie sind ‹digital natives›. Dass die heute Studierenden gleichzeitig auch virtuose und überzeugte Nutzer speziell der Artikulations- und Partizipationspotenziale des Web 2.0 sind, darf jedoch bezweifelt werden: Jedenfalls gibt es keine empirische Belege dafür, dass die mit der Bezeichnung Netzgeneration mitschwingenden besonderen (mentalen) Merkmale speziell im Umgang mit dem Web 2.0 bereits ein flächendeckendes Phänomen sind.

Weitere Inhalte des Berichtes:

  • Ziele und Inhalte des Bologna-Prozesses
  • Definition ‹Kompetenzen›
  • Web 2.0: Definition, Bedeutung für Universitäten, 2.0- Etikett: eLearning 2.0, Wissen 2.0, Studium 2.0, Pfürung 2.0 Informationskompetenz 2.0 (S. 11), Potenziale
  • Begriff Assessment (S. 13), unterschiedliche Bedeutung des Assessments für Lehrende und für Studierende (die Kompetenzlüge) mit der Forderung: Lernen, Lehren und Assessment müssen miteinander verknüpft werden
  • Self- und Peer-Assessment im Web 2.0 und die Rolle von Blogs und Wikis
  • ausführliche Link- und Literaturliste

Weitere Schlüsselwort: Reflexion.

via www.weiterbildungsblog.de

lernundenter: eine wichtige Lektüre für Bildungsfachpersonen zum Thema Bologna, Prüfungen, Kohärenz zwischen Lernen, Lehren und Assessment

E-Portfolio Portal

E-Portfolio Portal - Pädagogische Hochschule des Kantons St. Gallen (PHSG)

 

Im Rahmen des Projektes E-Portfolio an der Pädagogischen Hochschule des Kantons St.Gallen 07/08 dokumentieren Studierende des 1. Semesters ihre Lernerfahrungen im Studiengang Berufs- und Studienkompetenzen (BSK) in einem E-Portfolio. Die E-Portfolios der Lerngruppen B, C, F werden dabei wöchentlich beurteilt (Prozessbeurteilung), die E-Portfolios der Lerngruppen A, D, E erst zu Ende des Semesters als Ganzes (Produktbeurteilung).

Hier finden Sie den Einstieg zu allen Blogs der Lernenden und dazu zwei Arbeiten der Projektleitung zum Thema Portfolioarbeit (PDF).

Neben den persönlichen Blogs der Lernenden gibt es projektbezogene Blogs z.B. ein Blog zu MobileLearn mit kleinen Aufträgen zum Lernen mit dem Handy. Interessant ist auch Schoolpodcast@PHR mit 145 Podcasts, welche die Lernenden selbst erstellt haben.

lernundenter: E-Portfolio Portal zeigt den Einsatz von Blogs und Podcasts in der Berufsbildung. Bei den Blogs empfehlen wir die Lektüre der elf Beiträge im projektbezogenen Blog Interkulturelle Bildung: Lernende reflektieren den Unterricht und ihre eigenen Erfahrungen zu Migration, Fremd Sein.

Herbst

Der Herbst malt mit Farben und Licht

 

Herbst 

Definitionen mLearning - Mobile Learning

Drei Ansätze, sich mit Definitionen mLearning anzunähern:

Handy unter der Lupe auf pixelio.de 

Die technische Sicht

Mobiles Lernen definiert sich aus technischer Sicht über die Verwendung a) tragbarer Computergeräte mit b) drahtlosen Datenübertragungstechnologien.

Quelle: MLearning – Kooperatives Lernen im Kontext1 PDF 151 KB

Mobilität des Lerners, der Lernerin

Der Kernbegriff ‹Mobile Learning› wurde in MOBIlearn definiert als «any sort of learning that happens when the learner is not at a fixed, predetermined location, or learning that happens when the learner takes advantage of the learning opportunities offered by mobile technologies» [O'Malley, Vavoula et al. 2003].

(Bessere Übersetzung gesucht?!: Jede mögliche Art des Lernens, welche stattfindet, wenn der Lernende nicht an einem festen vorbestimmten Ort ist. Oder Lernen das geschieht, wenn der Lernende einen Nutzen aus den Lerngelegenheiten zieht, die durch mobileTechnologien angeboten werden.)

Eine wesentliche Kernaussage dieser Definition ist, dass in erster Linie die Mobilität des Lerners und zweitrangig die Mobilität von Technologie oder von elektronischen Geräten betrachtet wird.

Quelle: bodensee edublog - Definition ‹Mobile Learning›

‹systemische› Sicht

Yiannis Laouris (Arzt, Neurophysiologe) stellte Mobile Learning in seinem Referat an der ‹mlearn 2005› in grössere Zusammenhänge und forschte nach verschiedenen Definitionen: We Need An Educationally Relevant Definition Of Mobile Learning PDF 406 KB

lernundenter: ein interessanter Artikel zur Entwicklung des Begriffes, einer Suche. Spannend, den Gedanken des Autors, seinen Exkursen in die Philosophie, Globalisierung, Neurophysiologie zu folgen. Abstrakt formuliert sieht eine Mobile Learning-Definition u.a. so aus:

MLearn = ƒ { t, s, LE, c, IT, MM, m }

Weitere Keywords: Pädagogik, Literacy Divide, Digital Divide.

Welche Themen ‹mlearn 2007› behandelt, finden Sie auf mlearn 2007.

Bildquelle: pixelio.de

Stimmen - hören oder weghören?

Auf Anfrage kündigen wir gerne den 6. Kongress des Netzwerks Stimmenhören e.V. an:

Stimmen - hören oder weghören?

Logo Netzwerk Stimmenhören

Das Thema soll StimmenhörerInnen, deren Angehörige, im psychosozialen Bereich Tätige und alle Interessierte dazu anregen, sich auszutauschen und die verschiedenen Möglichkeiten im Umgang mit Stimmen oder mit Stimmen hörenden Menschen kennen zu lernen und zu diskutieren.

Unter anderem wird Prof. Dr. Marius Romme in einem Vortrag darüber berichten, wie Stimmen hörende Menschen gelernt haben, sich erfolgreich mit ihren Stimmen auseinander zu setzen. Aufgrund seiner Forschungen kommt er zu dem Ergebnis, dass Hinhören sinnvoll ist. Oft ist das Problem nicht die Tatsache, Stimmen zu hören, sondern die Unfähigkeit, mit den Stimmen und deren Inhalten umzugehen.

  • Datum und Ort: 19. und 20. Oktober 2007 im Rathaus Berlin-Neukölln
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