Sterberituale in anderen Kulturen

Sterberituale in anderen Kulturen

Wo endet der Anspruch auf ganzheitliche Betreuung ?

‹palliativpflege› stellt die Abschlussarbeit HöFa1 (Höhere Fachausbildung 1 Pflege) von Roger Tusch vor. Er bearbeitete die beiden Fragestellungen:

1. Gibt es Sterberituale oder kulturell bedingte Verhaltensweisen im Umgang mit Sterbenden, die im Akutspital an die Grenzen der Machbarkeit stossen?

2. Welche ethischen Prinzipien für die Pflege werden bei Nichtberücksichtigung von Bräuchen fremder Kulturen verletzt?



Roger Tusch geht von einem Erlebnis in seiner Praxis aus. Dies ermöglicht dem Leser, der Leserin einen raschen Einstieg in die Thematik. Im Verlauf der Arbeit nimmt Roger Tusch immer wieder Bezug zum Praxisbeispiel.

Hilfreich sind die beschriebenen Sterberituale nach einem jeweils gleichen Raster im Judentum, China, Hinduisms, Buddhismus, Islam. Die Fragestellungen werden gezielt bearbeitet, die Grenzen der Umsetzung in einem Akutspital realistisch thematisiert.

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Pflegegeschichte pur

Notes on Nursing - What It Is, and What It Is Not

von Florence Nightingale

Florence Nightingale schrieb "Notes of Nursing" in 1860. Es bildete zu jener Zeit Grundstein für das Curriculum von Pflegeschulen. Es war auch beliebt bei Laien und diente als klassische Einführung in die Pflege.

Notes of Nursing steht auf dem Project Gutenberg zur Verfügung zum online Lesen oder downloaden. Die Version zum online Lesen ist aufbereitet. Sie können sich seitenweise durchklicken (95 Seiten).

Florence Nightingale

Bild: Wikipedia

Mehr zum Leben und Arbeit von Florence Nightingale in Wikipedia oder in den Links Geschichte der Pflege von lernundenter.

Oder: verweilen auf "Project Gutenberg" zum Lesen und Hören von Literatur

Online-Tool für schnelle Bilder

ImageChef

in drei Schritten vorgefertigte Bilder auswählen, anpassen, speichern oder verschicken:

ImageChef

Das Bild gibt es in drei Grössen. Bevor Ihr Bild gespeichert werden kann, müssen Sie sich kurz registrieren.

Alternativ können Sie auch einen Stern, ein Herz, ein grosses S, einen Schädel :-( mit einem Gedicht füllen.

Wenn Sie ein TypePad-Blog haben, können Sie das Bild an das Blog senden.

Blogstudie 2007

Blogstudie 2007

Informationssuche im Internet – Blogs als neues Recherchetool (Ergebnisbericht).

Die Uni Leipzig hat in Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com über 600 Internetnutzer in Deutschland zum Thema Weblogs befragt. Die Online-Umfrage zeigt: Blognutzer sind ‹investigative Multiplikatoren›, es gibt fünf Typen von Blognutzern, Weblogs sind wichtige Impulsgeber für neue Ideen und die Meinungsbildung, aber schwer auffindbar.

lernundenter: Es wurden bereits geübte BlogbenutzerInnen befragt. Die Studie beschreibt Gründe für die Blognutzung, Motive und stellt eine Typologie der Blognutzer in Deutschland auf:
  • Selbstdarsteller
  • Informationssucher
  • Aktive Konsumenten
  • Wissensdurstige
  • Social Networker

Blognutzer sind:
mehrheitlich investigative Multiplikatoren - Konsumenten, die mehr wissen wollen, Informationen aktiv weitergeben und gut vernetzt sind.
Die Studie als PDF

via: education & media

The best way to learn to blog is to blog..

... hat George Siemens von elearnspace in seinem Beitrag
The Art of Blogging Part 2 im Dezember 2002 geschrieben.

Kim McAllister von Emergiblog, eine führende amerikanische Pflegebloggerin, führt Pflegefachpersonen ins Bloggen ein. Hier frei übersetzt und etwas gekürzt aus: How To Become A Nurse Blogtitioner

Haben Sie die medizinische Blogosphäre entdeckt und bemerkt, dass Nurses einen grossen Anteil daran haben? Sie sind Nurse, Blogging sieht interessant aus. Die Idee, ein Blog zu starten, geht Ihnen durch den Kopf. Doch Sie wissen nicht wie beginnen und - worüber zu schreiben. Nehmen Sie eine Tasse Kaffee, setzen Sie sich und ich erzähle Ihnen, was ich nach 16 Monaten bloggen gelernt habe....
  • Ihr tägliches Leben ist interessant: Sie brauchen nicht eine spezielle Pflegefachperson mit einer besonderen Qualifikation zu sein. Sie werden gleichgesinnte Menschen finden und solche, die nicht mit Ihnen einverstanden sind. Auf jeden Fall: die medizinische Blogosphäre ist eine Support-Gruppe.
  • Sie werden besser mit dem Berufsstress umgehen können. Sie werden Berufsfreude neu entdecken.

Wie beginnen:

  • Pflegeblogs lesen. Ein Gefühl bekommen, was und wie AutorInnen schreiben. Mit der Zeit werden Sie Ihren eigenen Stil entdecken. Sie werden jedoch viel Inspiration bekommen durch das Lesen der Blogs.
  • sich für eine Software entscheiden. Jede Software-Seite führt sie durch den Installationsprozess und wie Sie Das Layout Ihres Blog anpassen können.
  • dem Blog einen Namen geben. Es ist Ihr Blog, und es gibt keine Regeln. Seien Sie kreativ. Machen Sie den Titel einladend, humoristisch und nicht zu steif, dass die LeserInnen davon laufen.

  • erstes Posting schreiben. Und nun gratulieren Sie sich selbst. Sie sind eine Pflegebloggerin :-). Das nächste wird sein: Machen Sie einen Link. Verlinken Sie sich mit der Blogosphäre. Doch dazu weiter unten.
  • Was Sie jetzt brauchen: Leserinnen und Leser. Lesen Sie andere Blogs und schreiben Sie Kommentare. Bei den Kommentaren können Sie Ihre Unterschrift hinterlassen. Die oder der Blogger und andere LeserInnen klicken auf Ihren Namen und kommen auf Ihre Site und schauen sich auf Ihrem Blog um.
    Lesen Sie ein Posting, zu dem Sie inhaltlich etwas beitragen können, kommentieren Sie den Beitrag. Kommen Sie zurück auf den eigenen Blog und kehren den Kommentar in ein Posting um. Dann setzen Sie einen Link zu dem Posting auf dem anderen Blog, das Sie inspirierte. Ein Dialog zwischen Blogs erhöht die LeserInnenschaft.
  • Blogrolls: Setzen Sie Links auf Ihnen wichtige Blogs, Blogs, mit denen Sie zusammenarbeiten wollen, Blogs, die Ihnen gefallen, mit denen Sie selbst weiterlernen. Wenn LeserInnen / Blogger auf Ihrem Blog interessante Inhalte finden, werden Sie auf Ihren Blog verlinken. Je mehr Blogs auf Ihr Blog verlinken, desto besser wird er in Suchmaschinen gefunden werden.
  • Grand Rounds und Carnivals: Grand Rounds sind eine Sammlung (Compilation) von Links verschiedener Bloggers aus der gesamten medizinischen Blogosphäre. Ein Posting in einem Grand Round erhöht die Sichtbarkeit Ihres Blogs im Netz eindrücklich.
    Machen Sie mit bei Change of Shift: Im Unterschied zu Grand Rounds und Carnivals werden hier die Beiträge ausschliesslich von Pflegenden geschrieben und auf Blogs von Pflegenden verlinkt.
  • Patienten-Datenschutz hat oberste Priorität: Diskutieren Sie nie über einen bestimmten Patienten, verändern Sie Geschichten und demografische Informationen.
    Für Sie selbst: Entscheiden Sie, wie anonym Sie als Blogger(in) auftreten möchten. Ratsam ist, nicht den ganzen Namen auf das Blog zu setzen.

Kim McAllister's Schluss-Satz: Das Wichtigste ist zu beginnen und: Sie haben eine Stimme als Pflegende und als Person. Für die Nursing-Blogosphäre ist es eine Bereicherung, Sie zu hören.

Fachblog zu Palliativpflege

palliativpflege

Sibylle Kathriner von palliativpflege - begleiten bis zuletzt hat neu das Blog palliativpflege eröffnet.

Palliativpflege.twoday ist ein Weblog, das sich mit Hospizarbeit und Palliative Care auseinander setzt.

Sie finden:
  • Informationen und Grundlagen zu Hospizarbeit und Palliative Care
  • Interessante Fach- und Presseartikel
  • Links zum Recherchieren oder zum Stöbern
  • Informationen zu aktuellen und zukünftigen Fort- und Weiterbildungen

lernundenter: Wir freuen uns, dass dieses wichtige Thema von einer kompetenten Fachperson präsentiert und moderiert wird. Wir wünschen Sibylle Kathriner viel Erfolg, Besuche und gute Diskussionen im Blog.

onkologie 2007

onkologie2007

Online-Fassung des Nachschlagewerks ‹Onkologie 2006/07, interdisziplinäre Empfehlungen zur Therapie›

Hrsg.: Prof. Dr. J. Preiß, Dr. W. Dornoff, Dr. F.G.Hagmann, Dr. A. Schmieder.

Die Website richtet sich primär an Onkologen, Hämatologen und interessierte Angehörige anderer Fachrichtungen. Sie bietet ausführliche Informationen zu Tumoren, Therapien, Nebenwirkungen, Supportiv- und Begleittherapien, Palliativmedizin.

lernundenter: schwergewichtig eine Site für Ärzte. Besonders empfehlenswert auch für andere Zielgruppen ist die mehrsprachige Linkdatenbank. Die Links sind kommentiert und bewertet (10 Top Links). Die Zielgruppen werden unterteilt in Laien und Fachkreise. Die Qualität dieser Links ist überprüft.

Schweigepflicht von Pflegefachpersonen beim Bloggen?

rinaa von apropos hat mich an das Berufsgeheimnis, die Schweigepflicht erinnert als möglichen Grund für fehlendes Bloggen von Pflegefachpersonen.

Berufsgeheimnis

Wie machen es Nurses anderer Nationalitäten?

Ich habe in den letzten drei Monaten 145 Nurses Blogs besucht:
Das Berufsgeheimnis respektive der Datenschutz (privace policy) ist explizit Thema. Meistens äussern sich die BloggerInnen dazu ihrem ‹About›, ihrer kurzen Vorstellung. Sie nennen keine Namen von PatientInnen oder von Institutionen. Häufig haben sie selbst ein Pseudonym.

Sie formulieren ihr Anliegen so:

Please keep in mind that to protect patient privacy, the name, age, and occasionally, even the sex of any patient described in this journal has been altered.

oder so:
Ich schreibe nicht über PatientInnen, sondern wie ich Pflege erlebe.

Manchmal grenzen sich die AutorInnen von Gesundheitsberatung im Internet ab.

Referenzen der AutorInnen:

Viele BloggerInnen, darunter Protect the Airway beziehen sich auf Institutionen, welche Richtlinien für den Datenschutz im Gesundheitswesen herausgegeben haben:


Mehrmals angetroffen haben wir BloggerInnen, die 10 Fragen zur Glaubwürdigkeit von Medizin und Gesundheitsblogs beantwortet haben. Auf Can you trust Blogs - 10 Questions for Medical Bloggers von ‹Clinical Cases and Images› finden Sie die Fragen und hier wie Kim von Emergiblog diese Fragen in ihrem Blog beantwortet: For Your Information

für die Schweiz:


Mehr zu Blogs von Pflegefachpersonen in Blogs als Fenster in und für die Pflege

Was ein "Carnival" mit Pflege zu tun hat

Genetics Interview #27: Kim McAllister of Emergiblog:

Was PatientInnen über Nurses wissen müssen und 5 Tipps zur Ermutigung von Health Professionals Bloggers:

1. Warte nicht, bis die Leser zu Dir kommen. Mache Dich selbst sichtbar.
2. Nimm an allen Carnivals und *Grand Rounds oder **Change of Shifts teil.
3. Offeriere selbst ein Carnival oder Grand Rounds.
4. Lese andere Blogs. Kommentiere in Blogs. Leute werden kommen, die Kommentare zu lesen.
5. Wenn Dir ein Blog gefällt, setze einen Link dazu.

Was ist ein BlogCarnival?

Definiert (englisch) in den FAQs von BlogCarnival
A Blog Carnival is a particular kind of blog community. There are many kinds of blogs, and they contain articles on many kinds of topics. Blog Carnivals typically collect together links pointing to blog articles on a particular topic. A Blog Carnival is like a magazine. It has a title, a topic, editors, contributors, and an audience. Editions of the carnival typically come out on a regular basis (e.g. every monday, or on the first of the month). Each edition is a special blog article that consists of links to all the contributions that have been submitted, often with the editors opinions or remarks.

deutsch von Robert Basic in Blogspecials helfen unbekannten Blogs weiter:
Ein Blogger gibt ein Thema vor, andere Blogger erstellen dazu ihren Beitrag und auf dem Startblog (dem initiierenden Blog) werden die Einzelartikel angeteasert zusammengetragen.

* Grand Rounds ist ein Synonym für Carnival

** Change of Shift ist der BlogCarnival von Emergiblog.
Details dazu:

Blogs in der Pflegeausbildung

The Potential Use of Blogs in Nursing Education

von Margaret Maag EdD, RN (Registered Nurse) auf Medscape

Ein ausgezeichneter und differenzierter Artikel mit zunächst allgemeinen Informationen zum Bloggen. Zu Blogs in der Bildung nennt die Autorin sehr viele Quellen und erwähnt Studien.

Beim Schwerpunkt Blogs in der Pflegeausbildung zählt sie Lernmöglichkeiten auf:
  • Schreibfähigkeiten werden gefördert (sehr wichtig in der Pflege für die Dokumentation der Pflege = Evidenzbasierte Pflege)
  • sozialer Dialog: StudentInnen lesen Blogs der Peers und geben sich gegenseitig Feedback
  • Wissenskonstruktion und Wissensmanagement
  • Reflexionen zum Lernen oder zur Pflege
  • Reflexion von klinischen Situationen wie z.B. Kommunikation mit PatientInnen oder Kommunikation in Teams. Dabei können einzelne Blogs passwortgeschützt sein
  • Vorbereitung auf Examen: Examensfragen und Lernkontrollen, Diskussion von Examensfragen ermöglichen
  • Pflegesituationen im Blog simulieren und diskutieren
  • Pool für Fallstudien und andere Arbeiten
  • und natürlich Internetressourcen zu den Lernthemen

lernundenter: der Artikel gibt LehrerInnen viele Ideen zum Einsatz von Blogs in der Pflegeausbildung und zum eigenen Lernen mit Blogs (Feeds lesen). Der Artikel wurde 2005 geschrieben, ist jedoch für die Pflege immer noch aktuell. Er ist mit vielen Print- und Online-Quellen dokumentiert.
Um den Artikel zu lesen, müssen Sie sich registrieren (gratis).

Weitere Ideen zum Einsatz von Blogs in der Pflegeausbildung in unserem Dossier ‹Lernen und Lehren mit Weblogs› Blogs in der Bildung