Der Pflege eine Stimme geben

I've Just Gotta Get A Message To You


Emergiblog, die Topbloggerin der amerikanischen Nursesblogosphäre ist begeistert von der zweiten Ausgabe von "From Silence to Voice" und schreibt einen absolut lesenswerten Artikel über "Wie und was Pflegende in der Öffentlichkeit kommunizieren und natürlich das Buch lesen sollen. Einer ihrer Tipps lautet natürlich auch: Start a Blog!

Wenn Sie ihren Artikel gelesen haben, ist sicher das Interesse am Buch da.

Mehrere englischsprachige Rezensionen auf Amazon zu
From Silence to Voice: What Nurses Know And Must Communicate to the Public von Bernice Buresh, Suzanne Gordon, 2. Ausgabe 2006

From Silence To Voice


eine deutschsprachige Rezension auf Amazon zu
Der Pflege eine Stimme geben, Was Pflegende wie öffentlich kommunizieren müssen von Bernice Buresh und Suzanne Gordon, deutschsprachige 1. Ausgabe 2006, herausgegeben von Dr. Angelika Zegelin und Andreas Büscher, Geleitwort von Patricia Benner. Verlag Huber.

Der Pflege eine Stimme geben

Klappentext:

Die Pflege hat ein Kommunikationsproblem. Während der Pflegebedarf und der ökonomische Druck auf die Pflege steigt, wird das, was Pflegende für ihre Mitmenschen und die Gesellschaft leisten, vielfach nicht gehört, gesehen und wahrgenommen. Pflege muss daher sichtbar, hörbar und einflussreicher werden.
Dazu braucht es professionelle Medien-, Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit.
Bernice Buresh und Suzanne Gordon, zwei erfahrende Autorinnen und Journalistinnen, die mit ihrem Buch «From Silence to Voice» in den USA schon für Furore gesorgt haben, bieten ein praktisches Handbuch für die professionelle, öffentliche und mediale Selbstdarstellung von Pflegenden. Sie zeigen, wie Medien- und Öffentlichkeitsarbeit funktioniert und wie Pflegende

  • das Schweigen über die Pflege beenden können

  • der Pflege eine Stimme geben können

  • sich positiv in der Öffentlichkeit darstellen können
  • in Kontakt mit Journalisten treten können
  • mit Public-Relations-Profis zusammenarbeiten können
  • wirksame Werbekampagnen lancieren können

  • Leserbriefe schreiben können

  • in Funk und Fernsehen auftreten können
  • Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit darstellen können

  • auf «konstruktiven Kollisionskurs» mit der Öffentlichkeit gehen können.
In diesem Buch finden Pflegende alles, was sie wissen müssen, um ihre Leistungen und Interessen in der Öffentlichkeit und gegenüber anderen Gesundheitsberufen, Journalisten, Entscheidern und Politikern darzustellen und zu vertreten.

lernundenter:
In der ersten Ausgabe steht auf Seite 122:
Das Internet bietet Pflegenden reichlich Möglichkeiten, sich zu äussern, und die Weiterentwicklung der digitalen Telekommunikation wird diese Möglichkeiten sogar noch ausweiten.
Wir hoffen auf mehr Inhalte zu diesem Thema in der zweiten Ausgabe.

Pflegediagnosen in der Psychiatrie

Ein Leser von lernundenter schickt uns einen wichtigen Link zum Thema ‹Pflegediagnosen in der Psychiatrie›:

RIPS Rheinisches Institut für Fort- und Weiterbildung in der Psychiatrie

stellt unter ‹Teilnehmerservice Materialien› Downloads in verschiedenen Dateiformen (MS Word, PowerPoint, PDF, Bildmaterial, Excel) zur Verfügung. Zu Pflegediagnosen gibt es ein Schulungsmanuel mit PPT-Präsentationen, Arbeitsblätter, ein Fallbeispiel mit Pflegeplanung, häufige Pflegediagnosen in der psychiatrischen Praxis und ein Referat von Chris Abderhalden als PPT-Präsentation.

Neben Pflegediagnosen gibt es zu anderen Themen der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenpsychiatrie zahlreiche Materialien zum Download.

Sehr zu empfehlen !

in eigener Sache

200 Posts simple lernundenter

200 Posts simple lernundenter

200 mal haben wir gepostet und wie geht es weiter?

Analysten prophezeihen: Es gibt 200 Millionen Blogs, welche nicht mehr aktualisiert werden.
Gartner Analyst Daryl Plummer sagt:
those who loved blogging were committed to keeping it up, while others had become bored and moved on.

gelesen in: 100 things we didn't know last year unter 2.
Details

Wir gehören zu den ersten (fett) :-). Bleiben Sie uns treu :-)

Change of Shift

Change of shift, Volume one, Number two

Emergiblog mit einer Hommage an Pflegende. Sie hat Beiträge gesammelt, in welchen Pflegende ihre Arbeit, ihre Rollen reflektieren, sich auf Prüfungen vorbereiten oder wo ein Patient seine Erfahrung mit Pflegenden beschreibt.

lernundenter: Der Beitrag ist vom Juli 2006, ist jedoch sehr interessant und wie eine junge Pflegende in einem Kommentar schreibt:
Ich bin Lernende und am Entdecken aller Optionen für meine spätere Berufspraxis - Welche Art von Pflegefachperson möchte ich werden? - Danke für die Erinnerung.
Danke an Emergiblog, der Stimme für Pflegende.

Hier ist die neueste Ausgabe von Change of Shift - Volume One, Number Fifteen

Pflege - was ist das?

aus impactEDnurse.com

Auf der Suche nach Pflegeblogs resp. nach „Pflegestimmen“ im allgemeinen bin ich auf das ausgezeichnete Blog In Our Own Words - Medscape Nursing gestossen. Einführung

Die beiden Autorinnen des Blogs posten im folgenden Beitrag einige der 600!! e-Mail-Antworten von Pflegenden auf die Bitte zu beschreiben „Was tut Ihr und weshalb“ in Eurem Beruf:

Pflegende verschiedenen Alters, Ländern und aus Berufsbereichen wie Palliative Pflege, Hospiz, Geriatriepflege, Intensivpflege, Pflege in Gefängnissen, in ländlichen Gebieten, in Flugzeugen, SpezialistInnen für Wunden oder Infekte usw. berichten, was ihr Beruf ausmacht, über ihre Kompetenzen und wie sie ihren Beruf erleben.

Essenz:
The important things have stayed the same
„Care“, sorgen, das Interesse an Menschen, das Engagement für Patienten und Patientinnen ist das zentrale Merkmal durch alle Bereiche und Alter und Herkunft.

Endlich zu den Stimmen: In Our Own Words – What I do?

lernundenter: eine sehr schöne Lektüre zu den vielen Facetten des Pflegeberufes und berührende individuelle Geschichten aus der Geriatrie-, Palliativepflege, von „Angel“ einer 20-jährigen Frau mit Down-Syndrom und ein Bericht von der Begleitung der Eltern bei der Geburt ihres todgeborenen Kindes.

Bild aus impactEDnurse.com "What's in a name?"

Whitespace

Whitespace
von Mark Boulton (A List Apart)

Ob im Webdesign, beim Erstellen von Arbeitsblättern, Diplomarbeiten und anderen Dokumenten, überall spielt Whitespace – weisser, leerer Raum eine wichtige Rolle für das look and feel, für die Wirkung beim Leser, bei der Leserin.

Mark Boulton unterscheidet
  • macro whitespace: Raum zwischen Elementen einer „Komposition“ (Bild / Text)
  • micro whitespace: Raum zwischen Listen, Text und Bild, zwischen Wörtern und Buchstaben
  • passive whitespace: Raum hinzufügen zu Zeilenhöhen, Schriftgrösse und -weite
  • active whitespace: wenn Whitespace benutzt wird, um den Leser, die Leserin von einem Element zu einem anderen zu führen mit dem Ziel einer besseren Struktur: zusätzlich weisser Raum um ein Element und z.B. zusätzlich fett.

Whitespace wird oft benutzt, um ein ausbalanciertes, harmonisches Layout zu kreieren. Wenig Whitespace erscheint billig, viel Whitespace dagegen luxuriös (Kosmetikawerbung).
Bild aus A List Apart
Vielleicht bekommen Sie ein anderes Bild von Ihren Arbeiten, wenn Sie mit mehr Whitespace experimentieren. Die Bilder im Artikel überzeugen jedenfalls.
Ein Leser des Artikels vergleicht in seinem Kommentar Whitespace beim Publizieren mit Architektur:
Der Architekt denkt nicht nur an Wände, Boden und Decke, sondern an RAUM.
Zu diesem Thema passt auch der Newsletter von lernundenter Layout für publizierende Berufsfachleute der Sozialberufe PDF 497 KB

«s'Gälbe Wägeli»

«s'Gälbe Wägeli»

Diplomarbeit von Naomi Petcher, Fachhochschul-Absolventin des Hyperwerks Basel

«s’gälbe Wägeli» möchte die Öffentlichkeit bezüglich der Thematik «psychische Krankheiten» auf eine positive Art sensibilisieren. Denn nach wie vor sind psychische Krankheiten ein gesellschaftliches Tabu-Thema.

Die Idee besteht darin, eine Kampagne und/oder ein Produkt zu entwerfen und in der Öffentlichkeit zu verbreiten, als Solidarisierung mit den Kranken. Ziel ist, dass die Menschen «s’gälbe Wägeli« auch in einem positiven Sinne wahrnehmen, oder zumindest dessen Existenz nicht verleugnen. Es soll eine gewisse Selbstverständlichkeit und Akzeptanz für diese Krankheiten vermittelt werden, wie es die Aidshilfe mit den Ansteck-Schleifen erreicht hat.

Logo und Intro von «sGälbe Wägeli»

Produkte sind Pins, T-Shirts, Anhänger (alles zu kaufen für einen guten Zweck) und ein Online-Game. Verschiedene Events rund um den gelben Wagen finden für Menschen auf der Strasse, in Institutionen, für Betroffene und Angehörige statt.

Zum Weiterlernen gibt es Literatur und Links. Die Dokumentation (PDF) informiert ausführlich und mit vielen farbigen Bildern über Inhalte und Ablauf des ganzen Projektes.

Biografische Notiz der Autorin Naomi Petcher (PDF)

lernundenter gratuliert Frau Naomi Petcher zu diesem tollen Konzept, zu dieser aufwändigen und erfolgreichen Umsetzung mit ihrem Team!

Evidence Based Nursing

Wissen schafft Verstehen!

Wege zu einer wissenschaftlich fundierten Praxis für Gesundheitsberufe

Einladung zum 9. Workshop des German Center for Evidence-based Nursing „sapere aude“

Die steigende Zahl von Veröffentlichungen im Bereich des Gesundheitswesens erschwert die Entscheidungsfindung in der täglichen Praxis zusehends. Zukünftig werden Praktiker jedoch ihr Handeln verstärkt auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen müssen, um Forderungen nach Qualitätssicherung und Effizienz gerecht werden zu können.Ziel des Workshops ist, Angehörige der Pflege- und anderen Gesundheitsberufe Kenntnisse und Fähigkeiten zur Methode Evidence-based Nursing zu vermitteln.

Die Methode EBN hilft sowohl bei Entscheidungen im Arbeitsalltag als auch bei der Entwicklung von Standards oder Curricula, die damit durch wissenschaftliche Erkenntnisse abgesichert werden können.

Mehr Informationen finden Sie unter
German Center for Evidence-Based Nursing "sapere aude"
dann Workshop EBN VIII anklicken.

Zum Workshop "Evidence-based Nursing" EBN IX finden Sie dort

Datum: 30. April – 4. Mai 2007
Ort: Leucorea, Lutherstadt Wittenberg

Stigmatisierung in der Psychiatrie

"Es ist leichter, ein Atom zu zerstören als ein Vorurteil – Schizophrenie und Stigma“

Neuropsychiatrie, Klinik, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation, das Organ der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie machte mit Band 16, Nr. 1 und 2/2002 Stigmatisierung zum Thema. Die ganze Nummer steht als Download zur Verfügung.

lernundenter: ein ausgezeichnetes und differenziertes 123 Seiten umfassendes Dossier (PDF) zum Thema Stigmatisierung der Psychiatrie Betroffenen.

Wir empfehlen es Berufsfachleuten und Studierenden der Gesundheits- und Sozialberufe sowie auch am Thema Interessierten sehr. Einzelne Artikel sind englisch und deutsch.

Download


Patientensicherheit

Stiftung für Patientensicherheit

Die Stiftung für Patientensicherheit hat im Oktober 2006 ein Merkblatt herausgegeben zur Kommunikation bei Zwischenfällen:

Kommunikation mit Patienten und Angehörigen nach einem Zwischenfall: PDF 2 Seiten, gratis

In aussagekräftigen Bildern sind die wichtigsten Merkmale aufgezeigt, begleitet von kurzen Sätzen. Auch das Kleingedruckte (z.B. Quellen) ist interessant, im ausgedruckten PDF jedoch kaum mehr lesbar.
Für Fr. 3.50 gibt es jedoch ein 6-seitiges PDF zu bestellen oder für Fr. 30.-- ein Begleitdokument.

Zwei weitere interessante und gut gemachte Dokumente herausgepickt:
  • Awareness existiert *

    * Awareness – von to be aware = wahrnehmen –beschreibt ein Wahrnehmen von Ereignissen während einer Anästhesie. Das Spektrum der Awareness erstreckt sich von einem völlig belanglosen «sich Erinnern» an ein Ereignis während der Anästhesie bis zum schweren, invalidisierenden Trauma.

Quelle: Zeitschrift Krankenpflege 1/2007 S. 6
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