transkulturell pflegen: Madeleine Leininger auf englisch

Modell der transkulturellen Pflege von Madeleine Leininger - Online-Ressoucen auf englisch

Madeleine-Leininger.com

Die Website von Madeleine Leininger enthält die Originalarbeiten und Schriften der Gründerin der transkulturellen Pflege. Eine Sektion ermöglicht StudentInnen den Zugang zu verschiedenen PDF-Dokumenten:
  • Führer in 7 Schritten durch die wichtigsten Schriften von Madeleine Leininger
  • Information Pack: 21 wichtige Punkte aus der Arbeit der Gründerin und 5 Mythen / Missverständnisse über Transkulturelle Pflege
  • Sunrise Enabler, der oft falsch interpretiert als die Theorie Dr. Leiningers und gedacht ist als Hilfsmittel zur Forschung und für das Verständnis der Theorie
  • ‹Ethnonursing Research›, Präsentation zur Theorie und wichtige Dokumente zum Überblick auf ‹Theory of Culture Care Diversity and Universality›.
Es gibt auch ein Blog. LehrerInnen finden Materialien nur über einen passwortgeschützten Bereich.


Leiningers Sunrise Enabler

das Forschungshilfsmittel von Madeleine Leininger als PowerPoint-Folie


Transcultural Nursing Society

mit Ressourcen zu Transkultureller Pflege, Link zu Journal of transcultural Nursing mit einem Archiv aller Online-Ausgaben von Januar 1989 bis aktuell, alle Artikel im Volltext als PDFs.

Transkulturell pflegen - Madeleine Leininger - gesucht auf deutsch

Auf Anfrage von Lernenden einer Pflegeschule bin ich auf die Suche nach deutschen Quellen zum Modell der Transkulturellen Pflege von Madeleine Leininger gegangen:

Leiningers Theorie


Leiningers Theorie der transkulturellen Pflege: Stärken und Schwächen, Vortrag von Hamindokht Klein. Die Autorin stellt sich auf ihrer Website Transkulturelle Pflege vor:

Hamindokht Klein, Jg. 1961, bin im Iran geboren und lebe seit 1981 in Deutschland. Nach einer Ausbildung und Tätigkeit als Krankenschwester arbeite ich seit 1993 als Dozentin für Biologie, Physik und Krankenpflege im TIO- Qualifizierungsprojekt in Berlin und studiere Medizin- /Pflegepädagogik und Pflegewissenschaft an der Humboldt – Universität zu Berlin. Seit 2000 biete ich Kurse zum Thema ‹Transkulturelle Pflege› für Kranken- und Altenpflegeschulen in Berlin an.

Die Site wurde seit 2001 nicht mehr aktualisiert. Die Zahlen von Migrantinnen und Migranten in deutschen Gesundheitsinatitutionen sind seither gestiegen. Die Begründung für transkulturelle Pflege jedoch gilt umso mehr.


Madeleine Leininger auf Wikipedia

Biografie, Begriffsbestimmung, Darstellung der Theorie, Sunrise-Modell, Anwendung der Theorie, Kritik, Literatur und weiterführende Links.


Madeleine Leininger im Online-Homöopathie-Lexikon

Dieser Artikel bezieht auf Madeleine Leininger in Wikipedia. Es fehlen jedoch das grafische Sunrise-Modell und die typischen vielen Verlinkungen. (Dies ist höchstens für leicht ablenkbare Hypertext-Leserinnen günstig). Quellenangaben gibt es mehr im Wikipedia.


Eine Kritik zum Modell:

Die Vermittlung der transkulturellen Pflege im klinischen Kontext: Eine Gratwanderung

In der Zeitschrift ‹Pflege› 12/1999 findet sich eine Kritik zum Modell der transkulturellen Pflege von Madeleine Leininger von Dagmar Domenig, Institut für Ethnologie der Universität Bern, Schweiz.

interkulturelle Kommunikation in der Pflege

Missverstehen und Verständigung mit Menschen aus anderen Kulturen

Link zu einem Word-Dokument. Die Autorin des Referates aus dem Klinikum Nürnberg stellt die Interaktion, die Kommunikation, das Zuhören in den Vordergrund. Sie weist auf die KOM-MA-Fremdsprachliche Kommunikationsmaterialien hin. Sie bezieht sich auf Madeleine Leininger.
Am Schluss finden Sie weiterführende Literatur.

Kommunizieren mit Migrantinnen und Migranten in der Pflege

KOM-MA Fremdsprachliche Kommunikations-Materialien

Sprachliche Barrieren können verhindern, dass wichtige Informationen erhoben werden.
Sprachliche Barrieren lassen Missverständnisse entstehen.
Sprachliche Barrieren im Krankenhaus haben Folgen:

Patientinnen und Patienten reagieren mit Angst und Unsicherheit
Sie erschweren den Aufbau einer Vertrauensbasis zwischen Patient und Pflegepersonal.
Sie schaffen für das Pflegepersonal eine unbefriedigende Arbeitssituation.

Das Klinikum Nürnberg hat einige Dokumente erarbeitet zu Erleichterung der Kommunikation mit ausländischen Patientinnen und Patienten. Sie bestehen aus kurzen Sätzen oder aus Piktogrammen (vor allem hilfreich bei Leseproblemen). Beispiele sind die Themen Ernährung und Schmerz auf englisch und türkisch.

Download der Beispiele

Kultur und Migration in der Altenpflege

Sensibilisierung für die Bedeutung von Kultur und Migration in der Altenpflege

Kurzbeschreibung (17 Seiten PDF) von Charlotte Uzarewicz, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung 2002.

Die Themen: Begriffsbestimmung - Begriffsverwirrung, Phänomene der Fremdheit, Migration, Transkulturelle Pflege und eine ausführliche Literaturliste.

Weitere Schlüsselwörter: transkulturelle Kompetenz, caring, healing.

Wörterbuch für CH-Sozialversicherungen

Wörterbuch Deutsch-Italienisch für CH-Sozialversicherungen

Piero Peruzzi machte uns auf sein interessantes Angebot aufmerksam:

ein Wörterbuch speziell für schweizerische Sozialversicherungen. Von AHV bis Zwischenrevision finden Sie sicher Ihr gesuchtes Wort. Sie können navigieren im Alphabet oder das Wörterbuch als Textfile downloaden (auch Italienisch-Deutsch).

lernundenter empfiehlt das differenzierte und umfangreiche Lexikon speziell Berufsleuten im Sozial- und Gesundheitswesen.

7 Habits of a Highly Successful Freelance Web Designer

7 Habits of a Highly Successful Freelance Web Designer

1. Love what you do
2. Never stop learning
3. Specialise
4. Get a killer portfolio
5. Network like crazy
6. Manage your time
7. Build your reputation

via pixelgraphix

lernundenter: Andy Budd differenziert diese 7 Merkmale für Webdesign. Sie sind jedoch auch anzuwenden auf andere selbständig arbeitende Berufsfachleute, KünstlerInnen, neugierige Menschen, passionierte Lernende und ....Füllen Sie die 7 Punkte mit Ihren eigenen Prioritäten oder geben Sie den Merkmalen andere Titel.

Nachtrag am 16.1.2007: Stefan Nitzsche hat den Beitrag auf Deutsch übersetzt. ebenfalls via pixelgraphix

Das Erfolgsmanifest von lernundenter lautet:
  • Messe dich lustvoll mit und an Anderen
  • Mach dich namhaft
  • Mache auf dich aufmerksam
  • Plane deine Zeit akkurat
  • prüfe vor Auseinandersetzungen, ob sie sich lohnen
  • unterstütze spritzige Ideen
  • sei geizig mit deiner Zeit
  • deine Denkminderheit ist kostbar
  • verhalte dich offensiv
  • differenziere dich zuerst
  • verwirkliche deine Ideen
  • mach gemeinsame Sache
  • sei integer
  • mach dich rar und interessant
  • zeichne dich aus
  • lebe aktiver Anstand

Bündnis oder Vertrag? Eine Reflexion über zwei Paradigmen der pflegenden Beziehung

Bündnis oder Vertrag? Eine Reflexion über zwei Paradigmen der pflegenden Beziehung

Silvia Käppeli, Leiterin Zentrum für Entwicklung und Forschung Pflege (ZEFP) UniversitätsSpital Zürich, Juli 2004

Auszug als Motivationsträger für den Artikel:

Der gesellschaftlich-berufliche Vertrag der Krankenpflege

Seit der Wende vom 19. zum 20 Jh. ist in den deutschsprachigen Ländern der Auftrag des Pflegeberufes in einem gesellschaftlich-beruflichen Vertrag zur Sicherstellung einer professionellen Versorgung der Bevölkerung geregelt. In dieser formalen Reglementierung von Rechten und Pflichten auf Seiten verpflichten sich beide Vertragspartner, das Ihre zu leisten, um eine optimale Versorgungsqualität hervorzubringen (Fritschi 1990 für die Schweiz). In der objekt-bezogenen, vertraglichen Regelung des Grundverhältnisses zwischen Beruf und Gesellschaft können nicht alle Einzelheiten festegelegt werden. Der in dieser Form nicht reglementierbare Teil muss durch ergänzende Abmachungen sichergestellt werden. Dies gilt insbesondere für die subjekt-bezogenen ethischen Prinzipien, welche das Verhältnis zwischen Patienten und Pflegepersonal leiten (ICN 2000, SBK 2003). Sie ermutigen zu einer bestimmten Art pflege-therapeutischer Beziehung und zu einem definierten professionellen Arbeitsstil. Aus der Anwendung des ethischen Kodex erwächst dem Beruf gesellschaftliches Ansehen sowie Vertrauen von Seiten der Gesellschaft. Sowohl der gesellschaftlich-berufliche Vertrag als auch der Ethikkodex kommen auf kollektiver, institutioneller und individueller Ebene zum Tragen.

lernundenter: dieser Artikel regt wirklich zum Nachdenken und zur Reflexion an und enthält am Schluss eine mehrseitige interessante Bibliografie.

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Transfer der Theorie in die Praxis oder Bereicherung der Theorie durch die Praxis?

Transfer der Theorie in die Praxis oder Bereicherung der Theorie durch die Praxis?

Die wissenschaftliche Herausforderung in der Pflege, Tagung der Hochschule für Gesundheit Fribourg 12.4.2005

Dr. Silvia Käppeli, Leiterin Entwicklung & Forschung Pflege Universitätsspital Zürich

Die Einleitung:
Der Schwerpunkt dieser Tagung liegt auf dem Thema Wissenstransfer. Ich habe den Titel meines Vortages absichtlich als Frage formuliert, denn die Fachliteratur propagiert, dass die Theorie einer angewandten Wissenschaft einerseits aus der Praxis entwickelt werden muss, anderseits das Erfahrungswissen der Praktikerinnen diese Theorie wiederum modifiziert, bis sie Gültigkeit erlangt. Ich möchte heute mit Ihnen über diese Behauptungen nachdenken.
Bevor wir jedoch zum Kern des Themas vordringen, müssen wir uns bewusst machen, dass der Theorie-Praxis-Transfer nicht in einem Vakuum stattfindet. Er impliziert immer Veränderung des Bestehenden: kognitive, emotionale, soziale und praktische. Die Übernahme von neuem Gedankengut aus der Pflegewissenschaft oder aus den Bezugswissenschaften der Pflege stellt sowohl das kollektive Erbe unseres Berufes als auch unsere persönlichen Überzeugungen immer wieder in Frage.

lernundenter: ein nachdenklicher und diskussionswerter Artikel, Frage nach dem Theorie-Praxis-Transfer werden dargestellt. Die Auseinandersetzung ist ein 'Muss' für uns Pflegepersonen.

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Die andere Seite der Wissenschaft oder ist Pflegeforschung grenzenlos?

Die andere Seite der Wissenschaft oder ist Pflegeforschung grenzenlos?

Referat von Frau PD Dr. Dr. Silvia Käppeli an der Fachtagung Pflegeforschung - praxisnah! vom 19.9.2006, FHS St.Gallen

Auszug aus dem Fazit:

Wie absolut kann und soll also die Pflegeforschung die Pflegepraxis kontrollieren, welche Grenzen muss sie überwinden, welche muss man ihr setzen und welche anderen Komponenten sind zur Erreichung von ‹best practice› noch wünschenswert? Diese Fragen können kaum abstrakt und ein für allemal beantwortet werden. Aber ich glaube ein Blick auf unsere Nachbardisziplin - die Medizin - zeigt, dass eine einseitige wissenschaftliche Ausrichtung, eine wissenschaftliche Ausrichtung unter Ausschluss anderer Erkenntnisweisen (z. B . der Erfahrungsdimension) sowie die ausschliessliche Förderung der wissenschaftlichen Kompetenz der Praktiker dem Ergebnis nicht besonders förderlich ist. Die Medizin könnte besser sein als sie ist, sie weiss es, und es kostet sie grösste Anstrengungen, sich zu verändern. Daraus sollten wir – als junge Wissenschaft – lernen. Ein bewusster Verzicht auf bestimmte Methoden der Erkenntnisgewinnung kann zur Folge haben, dass Patienten potenziell wirksame Pflegeoptionen vorenthalten oder dass sie falsch versorgt werden. ......

lernundenter: aktueller differenzierender Artikel zu Pflegewissensschaft und Pflegeforschung. Ausgezeichnet ist auch, dass er auf dem Netz lesbar ist! Ein Dankeschön der Referentin Frau PD Dr. Dr. S. Käppeli

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