Palliative Care - Büchertipps

Sibylle Kathriner (Höhere Fachausbildung Stufe 1 Schwerpunkt Palliative Care am SBK Bildungszentrum Zürich) stellt Bücher zu Palliative Care vor:

Die Rechte der Sterbenden
Werner Burgheim (Hrsg). Forum Verlag Herkert GMBH Deutschland (2006)
Themen:

  • Selbstbestimmung bis zum Lebensende
    Die Vorsorgevollmacht: Was muss eine Vollmacht unbedingt enthalten
    Die Betreuungsverfügung: Wie formuliert man eine Betreuungsverfügung?
    Die Patientenverfügung: Die rechtliche Grundlage einer Patientenverfügung. Was ist beim Verfassen der Patientenverfügung zu beachten?
    Bluttransfusion bei Zeugen Jehovas
    Die Magensonde zur künstlichen Ernährung

  • Organtransplantation und die Rechte der Sterbenden - eine Gradwanderung: Wann ist ein Mensch tot? Wie kam es zum Begriff Hirntod? Wie tot ist der Hirntote?

  • Ethische Grundüberlegungen zur Hospizarbeit: Ethische Problemstellungen, Fragen an die Ethik

  • Du sollst nicht töten - oder vielleicht doch? Zum Stand der Euthanasiediskussion in Deutschland und in den Nachbarländern (Niederlande, Belgien, Frankreich, Österreich, Schweiz)

Die Rechte der Sterbenden

Kommentar von Sibylle Kathriner:
Ein Buch, welches sich mit den Fragen am Ende unseres Lebens auseinandersetzt. Es ist empfehlenswert für Fachpersonen sowie auch für Laien. Mit nützlichen Tipps für den Alltag.


Lehrbuch der Palliativpflege
Susanne Nagele, Angelika Feichtner, Facultas Verlags- und Buchhandels AG Wien (2005)
Themen:

  • Palliative Care: Vom Umgang mit dem Tod in unserer Gesellschaft, Begrifferklärungen, Arten der Zusammenarbeit

  • Der Sterbeprozess: Sterben ist ein Teil des Lebens, Stadien des Sterbens

  • Bedürfnisse Sterbender: Alltagsbedürfnisse, religiöse Begleitung Sterbender, der Umgang mit dem verstorbenen Menschen

  • Kommunikation in der Palliative Care: Kommunikationsgrundlagen, Kommunikation mit Sterbenden, von der Wahrheit am Krankenbett, Aufklärungsgespräch

  • Psychohygiene

  • Symptomkontrolle: trockene Mundschleimhaut, Atemnot, ulzerierende Wunden, Übelkeit und Erbrechen, Unruhe und Verwirrtheit

  • Das Symptom Schmerz: Schmerzleben, Schmerztherapie ohne Medikamente, medikamentöse Schmerztherapie, komplementäre Unterstützungsangebote

  • Begleitung von Angehörigen und Bezugspersonen

  • Trauer: Umgang mit Trauer in unserer Gesellschaft, Trauerarbeit, Trauerbegleitung

  • Tod und Kinder: was verstehen Kinder unter Tod? Unterstützende Massnahmen zur Trauerbewältigung bei Kindern, unheilbar kranke Kinder

  • Sterbehilfe: Die verschiedenen Formen der Sterbehilfe, diePatientenverfügung

Lehrbuch der Palliativpflege

Kommentar von Sibylle Kathriner:
ein wirklich sehr gelungenes Lehrbuch speziell für Lernende in der Pflege! Die Themen des Buches sind sinnvoll aufgebaut und sprachlich gut verständlich. Der Praxisbezug ist gewährleistet. Unbekannte Begriffe werden in der Randspalte erklärt. Merksätze bzw. Kernstoff sind blau unterlegt und mit einem Kreissymbol gekennzeichnet. Anregungen für die praktische Arbeit sind grau unterlegt. Am Anfang eines Kapitels sind die dazu passenden Lernziele beschrieben. Am Ende des Kapitels gibt es jeweils einen Wissenstest.

Palliativmedizin auf einen Blick

Palliativmedizin auf einen Blick

Kommentar von Sibylle Kathriner:
"Palliativmedizin auf einen Blick" ist ein gutes Arbeitsbuch für die Praxis (eine Ausgabe habe ich immer auf der Station). Es gibt Pflegende, welche das Buch zu „arztlastig“ finden. Ich gehe mit dem Buch häufig zu den AssistentärztInnen, welche wenig Erfahrung in der Symptombehandlung haben. Die Themen sind jeweils kurz und umfassend beschrieben, konkrete therapeutische Vorschläge für den Arzt / die Ärztin sowie generelle Massnahmen für die Pflege werden gemacht.

Ab Mai 06 wird es eine neue Ausgabe des Buches geben mit dem Titel "Palliativmedizin". Neue Kapitel werden dazukommen: Aspekte der Pflege, Soziale Aspekte, Seelsorge, Rehabilitation in der Palliativmedizin, Komplementäre Dienste, Palliativmedizin in der Geriatrie, Palliativmedizin bei HIV-Infektion.

Mit diesen neuen Kapiteln wird dieses Buch Pflegende vermehrter ansprechen. Die neue Version ist also ein Muss!

Mehr zu Sibylle Kathriner, ihrer Arbeit und ihrem Film auf lernundenter

Palliative Care

Es ist vorbei, das 4. Internationale IFF-ÖRK-Symposium Sterbefall Mensch: Wie werden wir morgen leben und sterben?

Auf PALLIATIVE CARE UND ORGANISATIONSETHIK unter Download können Sie Referate herunterladen zu den Themen
  • Radikale Patientenorientierung und De-Institutsionalisierung
  • Globalisierung der Versorgung
  • Orchestrierung des Lebensendes
  • Zu Hause sterben
  • Sterben, Tod Trauer und Geschlecht (gender)
  • Das letzte Lebensjahr
  • Das Hospiz- und Palliative Care-Konzept weiterschreiben

oder weiter stöbern in den Links Palliative Care / Palliative Pflege von lernundenter

Experten- und Expertinnentum

Zwei verschiedene Artikel zum Expertentum:

How to be an expert

von Creating Passionate Users: Worauf es ankommt, um Experte, Expertin zu werden/sein. Eine Graphik mit drei Möglichkeiten "drop out", "amateur" und "expert" führt ein in den Artikel. Zeit und Begabung (ability) sind die beiden Variablen: einerseits die Dauer der Beschäftigung mit einem Thema, andererseits "Dedication" / Hingabe spielen eine Rolle: nicht wie lange wir etwas ausführen, sondern WIE: jedes Mal besser! Je besser wir in einer Aufgabe sind, desto mehr Freude, Befriedigung, Erfolg und mehr Flow bringt sie. In den Kommentaren sind viele Lerngeschichten zu lesen. Und: der Artikel ist auch ein Plädoyer fürs lebenslange Lernen und für das Lernen älterer Menschen.

Are you an expert

von Legg Mason Capital Management mit den Fragen: Was ist ein Experte? Welche Charakteristiken zeichnen Experten aus? Wo sind sie erfolgreich, wo weniger? und bezogen auf die Autoschaft: Hat die "Investment-Welt" Experten? u.a. auch noch: Wer bewertet Elektrokardiogramme besser: ÄrztInnen oder Computer?
Sie finden sehr viele weiterführende Quellen zum Thema.
PDF 104 KB, Artikel vom 28.10.2005

Die beiden Artikel sind verschieden bezüglich AutorInnenschaft und Tiefe der Auseinandersetzung. Beide nennen die Dauer der Beschäftigung mit einem Thema als eine Voraussetzung für Expertentum. Beide Artikel beziehen sich auf den schwedisch-amerikanischen Professor für Psychologie Dr. K. Anders Ericsson

und eine Arbeit von lernundenter:
Patricia Benner und Dreyfuss/Dreyfuss, Stufen des Experten- und Expertinnentums (PDF 139 KB) mit weiterführender Vertiefungslektüre

Schularena.com

Schularena.com

ist die Fortsetzung von SchuleOnline.ch und Classroom.ch. Marcel Isler und Xavier Turpain (Sekundarlehrer phil. I) haben diese Schulseiten während Jahren individuell betrieben. Jetzt haben sie die beiden Seiten zusammengelegt und bieten mit Schularena.com eine riesige Fundgrube für Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler zu

Sprache, Mathematik, Geografie, M&M = Mensch und Mitwelt, Biologie, Physik und Chemie, Haushalt und Konsum, Lebenskunde, Allgemeinwissen.

Sie finden Unterrichtsmaterialien, Quizzes zum Download, Arbeitsblätter, Audios und unzählige Links.

SchülerInnen können im Bereich "Deutsch, Schreiben" eigene Gedichte oder Geschichten in ein Formular einfüllen und abschicken.

Pädoblogger(in)

Pädoblogger
Die Pädobloggerin Caroline bloggt seit Januar 2006 über Pädagogik, Lernen und Lehren, eLearning, Medienkompetenz. Hier einige Postings:

Links zur Hochschuldidaktik
kommentierte Links

Überblick über mögliche Ursachen von unbefriedigenden Lernergebnissen
oder anders: Bedingungen/Einflussfaktoren auf das Lernen mit weiterführenden Links

Links zu Lernplanung & Lernmethodik
Links zu Lernen und Lehren, Pädagogik. Manche führen zu weiteren Linksammlungen zum Thema.

Blackout beim Referat
8 Tipps zum Überbrücken eines Blackouts

Wie erstelle ich mein eigenes Referat?
Tipps für Schülerinnen und Schüler von den Grundlagen zum Referat bis zur Präsentation.

Nurse-Communication

Nurse-Communication, Lern- und Kommunikationsplattform für Pflegeberufe

eine private (!) Initiative einer oder mehreren Lehrpersonen der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Wilhelminenspitals in Wien.
Das Medium Internet - Plattform soll eine Unterstützung für Schüler und Lehrer sein. Ziel ist es dieses Medium schrittweise in den Schulalltag der Gesundheits- und Krankenpflege zu implementieren.

Aus der Site:
Schüler erhalten eine Mailadresse und ein Log in am Beginn des Jahrgangs.
Schüler sollen mit diesem Medium Lerntechniken (z.B. Präsentationsmethoden, Methoden zum Lernen...) näher gebracht bekommen.
Schüler sollen mit diesem Medium Skripten, Referate austauschen.
Schüler sollen mit diesem Medium mit anderen Schüler und über die Grenzen hinweg Diskurse führen.
Schüler finden Links, um weitere Informationen und Wissen über Pflege und Gesundheitsberufen zu erhalten.
Schüler lernen mit diesem Medium umzugehen und sehen es als Teil der Ausbildung an Schüler sind auch Tutoren für Schüler.
Schüler übernimmt Teiladministrationsrechte.
Lehrer geben Information über Prüfungen, Sprechstunden, Anwesenheiten, Neuigkeiten, Termine für Exkursionen, Prüfungsergebnisse...
Lehrer setzen Arbeitsaufträge in die vorgesehenen Foren
Lehrer sind mit Schüler per email im Austausch Lehrer sind in den Diskussionsforen anwesend
Lehrer ist Administrator


lernundenter: Die Site ist ein sehr schönes und öffentlich gemachtes Beispiel, wie Medienkompetenz in Gesundheitsberufen gefördert werden kann. nurse-communication bietet auch Newsfeeds, einen Newsletter, Buchtipps, wichtige Veranstaltungen, Foren. Lernende können sich online sehr gut informieren über alle Bereiche ihrer Ausbildung (Download von Dokumenten) und erhalten Hilfsmittel wie den Online-Pschyrembel usw, Lerntipps. Immer gibt es druckfreundliche Seiten.

e-Book Sicherheit im Netz

Risiko Internet?

Nach dem e-Book Informationsbeschaffung im Internet beschenkt uns "Internet-Kompetenz" mit "Risiko Internet? Sicherheitsaspekte bei der Internet-Benutzung". Das unter dem gleichen Namen im 2000 im Orell Füssli Verlag Zürich erschienene Buch ist jetzt kostenfrei online erhältlich: PDF 1,33 MB. Autoren: Michael Näf, Patrick Streule und Werner Hartmann. Die Inhalte sind gültig, auch wenn das Buch im 2000 erschienen ist. Details zur Printausgabe

via Beats Weblog