Aus ThinkQuest wird Leonardo

Aus ThinkQuest wird Leonardo

ThinkQuest Schweiz wird ab Sommer 2006 durch einen neuen Wettbewerb abgelöst. Er trägt den Arbeitstitel «Leonardo» und will Kreativität im Grenzbereich von Kunst, Technologie und Wissenschaft fördern.

Neben Websites wird es auch Arbeiten mit Sound, Video, Hardware und Robotik etc. geben. Erste Infos: ab 1. März 2006. Offizieller Start ist Sommer 2006. Es gibt einen Newsletter. Gut ist: Die bisherigen ThinkQuest-Projekte bleiben online.

via Newsletter educa.ch - Ausgabe 2/2006

Inside the Brain

Inside the Brain: An Interactive Tour

ein Angebot von Alzheimer's Association: zuerst ein Durchgang von 8 Bildern durch die Anatomie des Gehirns und anschliessend 8 Bilder des pathophysiologischen Prozesses im Gehirn bei Menschen mit Alzheimer. Jedes Bild ist begleitet von kurzer schriftlicher Information. Wenn Sie einen Link (Name für einen Bezirk im Gehirn) berühren, wird der entsprechende Teil im Bild angezeigt. Sie können die Navigation selbst steuern und die Information ausdrucken (englisch).

via Lernpfade

lernundenter empfiehlt ausserdem: Alzheimer’s Association
eine riesige Quelle mit Informationen für verschiedene Zielgruppen, Materialien (Videos, Fact Sheets), ein Glossar. Transkulturelle Ressourcen sind wichtig. Das Alzheimer-Portal ist eine ausgezeichnete Quelle für Profis und Angehörige. Die Ressourcen reichen bis hin zu den Aktivitäten des täglichen Lebens wie Essen und trinken, Baden, Anziehen, Gefühle, Inkontinenz, Medikamente, Sicherheit, Sexualität. Es gibt spezielle Seiten für Kinder (als Angehörige) mit Altersangaben.
Ein schönes Beispiel - auch für Erwachsene: "101 Arten, Zeit mit einem Menschen mit Alzheimer-Erkrankung zu verbringen".

Pflegeprozess

Die Konzeption des Pflegeprozesses

Seiten des Pflegedienstes des Universitätsspitals Zürich. Die Elemente des Pflegeprozesses sind definiert und beschrieben. Die Elemente des diagnostischen Prozesses aus der Site:

1. Informationssammlung vor der ersten Begegnung mit der Patientin/dem Patienten
2. Anamnese inkl. Beobachtung und Wahrnehmung mit allen Sinnen (Krankenbeobachtung)
3. Bilden erster konkreter Vermutungen bezüglich Pflegediagnosen und Bedürfnisse und gezieltes Fragen im Zusammenhang damit
4. Angenommene Pflegediagnosen überprüfen; vorläufige Diagnosestellung sowie identifizieren potenzieller Diagnosen
5. Feststellen gegenseitiger Abhängigkeiten unter Pflegediagnosen
6. Prioritäten setzen entsprechend der Dringlichkeit der Diagnosen für die Pflege und entsprechend der Bedeutung für die Betroffenen
7. Dieser diagnostische Prozess setzt sich fort bis zum Austritt der Patientin oder des Patienten.
lernundenter: ausgezeichnet und empfehlenswert sind auch die weiteren Seiten aus dem Pflegedienst des Universitätsspitals Zürich mit z.B. dem Anamnesegespräch mit Angehörigen, die Braden-Skala zur Erfassung des Dekubitusrisikos, Schmerzassessment, Pflegediagnosen, Evaluationsinstrumente.

Weblog-Feedback

5 einfache Tipps für gutes Weblog-Feedback

bekannte Kommunikationsregeln angewandt für Kommentare in Weblogs.
Jörg Petermann beschreibt einige Feedbackregeln und ergänzt sie mit Erfahrungen aus seinem Blog.
Lesen Sie die Diskussion dazu und besuchen Sie seinen Blog einfach persönlich. Jörg Petermann findet immer wieder interessante Themen, und er fördert Reflexion und Kommunikation.

eVideo

eVideo = Lehre in modernen Lehrszenarien

[educontent] Reflexionen Nr. 5.
Wie eVideos im Präsenzlernen, als begleitendendes Angebot oder im Rahmen eines reinen Online-Angebotes eingesetzt werden können, erfahren Sie in Wort und Bild. Interessant sind auch die vorhergehenden Reflexionen und bestimmt auch das zukünftige: alle Reflexionen auf einen Blick.

Beim Einsatz von Videos in einem reinen Online-Lernangebot wird auf das Aneignen von eLearn-Meta-Kompetenz und eTeaching-Kompetenz hingewiesen:
"Neben der Ausbildung qualifizierter Selbstlernender muss v.a. die Herausbildung der eTeaching-Kompetenz angegangen werden".

lernundenter: der erste Teil ist technischer Art, dann folgen methodisch-didaktische Überlegungen. Gut gemacht: die Mischung zwischen Wort und Bild und die Verlinkungen zu Definitionen von Fachbegriffen.

Lernen mit Videos

Unterrichtsvideos als Medium der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen

von Kathrin Krammer und Kurt Reusser, Beiträge zur Lehrerbildung, 23 (1), 2005, PDF 260 KB

Die Arbeit beschreibt das Potenzial von Unterrichtsvideos in der LehrerInnenbildung, wenn Ziel und Funktion und Arten des Einsatzes überlegt sind. Ausgehend von den beiden Grundfunktionen "zeigen, illustrieren" oder "reflektieren" fokussiert der Beitrag anschliessend Ansätze wie fallbasiertes, problemorientiertes, co-konstruktivistisches Lernen mit Videos. Eine Tabelle zeigt mögliche Einsätze in Bezug auf Format, Inhalt, Lernsetting und Zielsetzung.

lernundenter: Thema der vorliegenden Arbeit ist das Lernen von Lehrpersonen anhand eigener oder fremder Unterrichtsvideos. Besondere Herausforderungen und Möglichkeiten dabei sind u.a.

  • professionelle Kommunikation über Unterrichtsprozesse ermöglichen

  • eine gemeinsame (Berufs-)Sprache kultivieren

  • ein respektvoller Umgang beim Diskurs über den Unterricht (subjektive Wahrnehmung, konstruktive Kritik)

Die mediendidaktischen Hinweise sind auch interessant für den Einsatz von Videos in anderen Lerngruppen und allgemein im Unterricht.
Weitere Keywords: Reflexion nach Schön, forschendes Lernen, situiertes Lernen, Video-Cases.

Frauengesundheit und Gesundheitsförderung

Frauengesundheit und Gesundheitsförderung

Die Datenbank der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist ein Wegweiser zu Informationsquellen im Bereich Frauengesundheit. Zu allen Gesundheitsthemen finden Sie in übergeordneten Rubriken wie wissenschaftliche Grundlagen, Lebensphasen, Lebensführung, Erkrankungen, soziale Bedingungen, Sucht und Organisationen Websites, Broschüren, Zeitschriften, wissenschaftliches Material und Fachbücher. Themen u.a. sind auch Migration, Gewalt.

lernundenter: Die Verantwortlichen formulieren in ihrem Datenbankkonzept unter anderem ihr Gesundheitsverständnis (Salutogenese) und ausserdem Qualitätskriterien für die Aufnahme eines Dokumentes oder einer Website in ihre Datenbank. Sie können also sicher sein, dass Quellen aus dieser Datenbank qualifiziert sind.

lernundenter empfiehlt die Lektüre der Qualitätskriterien jedem User, vor allem jedoch Bildungsfachpersonen und Fachleute in Therapie und Pflege, welche PatientInnen, KundInnen und KlientInnen in der Nutzung von Internetgesundheitsinformation beraten.

Urban Islam - Zwischen Handy und Koran

Urban Islam - Zwischen Handy und Koran

Das Museum der Kulturen in Basel zeigt mit dieser Ausstellung, wie der Islam heute von jungen Menschen auf verschiedenen Kontinenten gelebt wird: in Marokko, Senegal, Surinam, Türkei und in der Schweiz.

Sie wird begleitet von einem umfangreichen Begleitprogramm, schulischen Angeboten u.a. Workshops durch die Basler Medienwerkstatt MedienFalle.

Bild aus der Website des Museums der Kulturen Basel


Die Ausstellung dauert vom 25.1.2006 bis 02.07.2006.

lernundenter: Wir empfehlen den Besuch der Ausstellung allen jungen und älteren Menschen, insbesondere natürlich Lehrerinnen und Lehrer für das interkulturelle Lernen und Lehren.
Und: visuell und auditiv anregend und informativ zum Islam in den Regionen (siehe weiter oben) und zum Islam allgemein ist die Ausstellungswebsite.